Löschzüge der Stadt Kirchen rückten heute Nacht aus

Gebäudebrand in Kirchen: Drei Anwohner wegen des Verdachts auf Rauchvergiftung ins Krankenhaus gebracht 

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Kirchen - Heute Nacht um 1.24 Uhr wurden die Löschzüge der Stadt Kirchen (Kirchen, Herkersdorf-Offhausen, Freusburg, Wehbach-Wingendorf), die Feuerwehreinsatzzentrale Kirchen, die Führungsstaffel der Verbandsgemeinde Kirchen sowie der DRK-Ortsverein Wehbach von der Integrierten Leitstelle Montabaur zu einem Einsatz mit dem Stichwort "Gebäudebrand mit Menschenrettung in Kirchen" alarmiert.

Die Einheiten rückten mit insgesamt zehn Fahrzeugen und rund 50 Kameraden zur Einsatzstelle in der Stadtmitte von Kirchen aus. 

Die Erkundung durch den Kirchener Wehrführer Philipp Link ergab, das es im Bereich der Terrasse zu einem Brand gekommen war, das Feuer hatte bereits auf die Überdachung übergegriffen und zwei Fenster waren geplatzt, eine Wohnung war stark verraucht. 

Der Wohnungseigentümer hatte bereits mit einem Gartenschlauch erste Löschversuche unternommen, durch einen Trupp unter Atemschutz wurde die Brandbekämpfung im Außenbereich fortgeführt. Ein weiterer Trupp unter Atemschutz erkundete die Wohnung auf weitere Brandstellen. "In der Wohnung war jedoch außer einer Verrauchung keine Brandeinwirkung festzustellen", heißt es in einer Pressemitteilung der Feuerwehr Kirchen. Die Wohnung wurde belüftet und weitere Glutnester mit Hilfe der Wärmebildkamera gesucht und abgelöscht.

Im Laufe des Einsatzes wurden die drei Bewohner der Wohnung wegen Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht.

Die Löschzüge Freusburg, Wehbach-Wingendorf sowie die Führungsstaffel und das DRK Wehbach konnten den Einsatz nach einem kurzen Aufenthalt im Bereitstellungsraum beenden, der Löschzug Herkersdorf-Offhausen unterstützte die Kirchener Kameraden bei der Brandbekämpfung und den Kontrollarbeiten.

Die letzten Kräfte konnten die Einsatzstelle gegen 2.30 Uhr verlassen und stellten anschließend in den Gerätehäusern die Einsatzbereitschaft wieder her.

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