„Katzemich Miau!“: 150 Frauen feierten kfd-Karneval

„Katzemich Miau!“: 150 Frauen feierten kfd-Karneval

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150 Närrinnen, alle bunt und fantasievoll gewandet, ließen sich den karnevalistischen Nachmittag mit den Kirchener kfd-Frauen nicht entgehen.

Katzenbach. Raketen, Applaus und Gelächter: Die kfd-Frauen Kirchen feierten am Donnerstag im Bürgerhaus in Katzenbach mit bunten Kostümen und tollem Programm Karneval. 150 Närrinnen wollten sich den Termin nicht entgehen lassen und besetzten die Tische bis auf den letzten Platz.

Schulter an Schulter schunkelten Hexen, Clowns, Musketiere und andere fantasievoll gekleidete weibliche Wesen zur Stimmungsmusik, mit der Erhard Rudolph und Johannes Nilius bestens unterhielten. Ein ganz besonderer Dank gebührte den Mitgliedern des 1. Kirchener Klickervereins, der schon im Vorfeld geholfen hatte und am Nachmittag als Thekenmannschaft und Bedienung die Bewirtung übernahm.

Die kfd-Vorsitzende Maria Weber begrüßte die Gäste, darunter ganz besonders die Frauen aus Mudersbach-Birken, die schon jahrelang zu dieser Veranstaltung kommen, sowie die Tafelgruppe 1. aus Betzdorf. Gudrun Meinert moderierte die Veranstaltung. Pastor Helmut Mohr hatte es sich wie immer nicht nehmen lassen, gut „behütet“ mit einem eleganten „Designer-Modell“, mit den Närrinnen zu feiern.

Auch „Knolle und Bolle“ sorgten für Erheiterung beim Publikum im Bürgerhaus.

„Nehmt die Beine in die Hand“, mit diesem Eingangslied startete ein Nachmittag randvoll mit guter Laune. Wieder einmal brachten die Theaterfrauen unter der Leitung von Brigitte Heuzeroth den Saal mit ihren Sketchen zum Beben. Ob Knolle und Bolle, die ihre Probleme im Bier ertränken, oder das perfekte Standardmodell einer Altenpflegerin, die ihren Traumberuf Stewardess im Haus „Sonnenuntergang“ ausübt und dabei von „Nord- nach Süd-Corega“ durchstartet, das dreifache „Katzemich Miau“ war ihnen sicher.

Ein Sketch ohne Worte, hinreißend gespielt von wahren Mimik-Künstlern, Michael Jacksons „Thriller“, ein Abendkleid mit Uhufedern – ein Höhepunkt folgte dem nächsten. Auch den Loriot-Klassiker „Der Bettenkauf“, mit einzelnen oder kreuzweise verspannten Federmuffen und letztendlich der Bitte um Tee mit etwas Gebäck fand das Publikum zum Schreien komisch. Der Sketch, in dem das Bordpersonal eines Flugzeugs ein Höchstmaß an Überredungskunst benötigte, um eine Blondine dazu zu bringen, den richtigen Platz einzunehmen, kam bei den Närrinnen genauso gut an wie das Trainingslager für eine Reise in den Dschungel, aufgeführt von Waltraud und Mariechen, die nach einem Jahr Karnevals-Abstinenz zur größten Freude der närrischen Schar wieder auf der Bühne standen. Mit einem flotten Tanz und einem emotionalen Schlusslied endete die Veranstaltung, die mit viel Applaus und etlichen „Raketen“ bedacht wurde.

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