Turbulent bis zum Schluss

Das Landesmeister-Team: v.l. hinten Dirk Rötter, Markus Streit, Philipp Faßbender, vorne: Robert Pfeifer, Robin Schuh und Stephan Streit.

Die Faustballherren des VfL Kirchen haben sich den Landesmeistertitel gesichert. Vorausgegangen war ein turbulenter letzter Spieltag.

Die Sportfreunde aus Weisel hatten den letzten Spieltag in der Männerklasse der Faustballverbandsliga ausgerichtet. Witterungsbedingt konnten die Mannschaften aus Wasenbach und Dörnberg aufgrund der Straßenverhältnisse nicht antreten. Somit ergab sich ein neuer Spielplan. Für Kirchen standen ein Freundschaftsspiel gegen TV Weisel 3 und das Spiel gegen TV Weisel 35 auf dem Programm. Das in die Tabelle der Männerklasse I einfließende Spiel gegen den TV Wasenbach wurde mit 2:0 für den VfL gewertet.

Die Partie gegen die dritte Mannschaft des TV Weisel begann ausgeglichen. Beim Stand von 3:4 für Weisel starteten die Männer des VfL eine Serie und konnten mit der nötigen Balance zwischen Abwehr und Angriff sechs Punkte in Folge für sich entscheiden. Schließlich gewann Kirchen den Satz knapp mit 11:9.

Durch viele Eigenfehler ging der zweite Satz jedoch mit 6:11 an die Mannschaft vom Rhein. Im entscheidenden dritten Satz entwickelte sich eine ausgeglichene Partie mit leichten Vorteilen für Weisel. Zum Ende war es dann wieder der ein oder andere Fehler zu viel und somit gewann Weisel 3 den Satz mit 11:8 und auch das Spiel.

Gegen den TV Weisel 35 sah es für Kirchen dann wieder ganz anders aus. Schnell ging der VfL mit 5:2 in Führung und erzwang nun die Fehler beim Gegner. Die Defensivabteilung des VfL machte alle Angriffsbemühungen des Gegners zunichte. Die schnellen Jugendspieler Robert Pfeifer und Robin Schuh kratzen die kurzen Angaben vom Boden.

Markus Streit und Philipp Faßbender flogen an der Wand entlang, um den Ball im Spiel zu halten. Alles nur um im letzten Zuspiel den Angreifern Dirk Rötter oder Stephan Streit das Spielgerät mundgerecht zu servieren. So ging der Satz ging dann verdient mit 11:5 an den VfL. Diesen Schwung nahm die Mannschaft mit in den zweiten Satz, so dass das Spiel mit 2:0 an Kirchen ging. Das Meisterbier ließen sich die Spieler dann noch schmecken und auf der Rückfahrt wurden dann schon Pläne für die Aufstiegsspiele in die zweite Bundesliga West diskutiert.

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