Verbandsgemeinde baut Infrastruktur für E-Fahrzeuge auf

Verbandsgemeinde Kirchen: Neue E-Ladesäule und Elektroauto 

Die Verbandsgemeinde Kirchen konnte durch Fördergelder eine E-Ladestation für die Bürger errichten und ein Elektrofahrzeug für den Vollstreckungsaußendienst anschaffen.

Kirchen. Für die Einrichtung einer E-Ladesäule und den Erwerb eines Elektrofahrzeugs hat sich der Verbandsgemeinderat der Verbandsgemeinde Kirchen entschieden. Im Rahmen der Gemeinschaftsinitiative „Wir Westerwälder“ hatte die Verbandsgemeindeverwaltung sich dem zweiten Projektaufruf „Elektromobilität“ des Bundesverkehrsministeriums angeschlossen.

Hierdurch wurde die Errichtung einer Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge und der Kauf eines Elektrofahrzeugs durch den Projektträger Jülich aus Berlin mit 50 Prozent der Anschaffungskosten durch Bundesmittel gefördert. Sie wurde im Bereich des Rathauses in Kirchen, Einfahrt Schulstraße, oberer Eingang, für die kostenlose Betankung von Elektrofahrzeugen errichtet.

Die Ladesäule wird ausschließlich mit Ökostrom betrieben. Sie ist mit zwei Ladepunkten mit je 22 kW ausgestattet. Das Freischalten des Ladevorgangs geschieht mit Hilfe eines sogenannten RFID-Chips. Die sind in den neueren EC- bzw. Kreditkarten mit dem Symbol des kontaktlosen Bezahlens eingebaut sowie in der neusten Generation des deutschen Personalausweises verarbeitet. Die jeweilige Karte muss an die E-Ladesäule angehalten werden und dient ausschließlich zur Entriegelung der E-Ladesäule. Es erfolgt keine Zahlung und es werden keine Daten ausgelesen oder gespeichert.

Weiterhin hat die Verwaltung für den Vollstreckungsaußendienst ein Elektrofahrzeug angeschafft. Dieses wird an einer separaten Wallbox mit Strom versorgt, sodass die frei zugängliche E-Ladesäule im Bereich der Schulstraße ausschließlich für die Bürger zur Verfügung steht. „Wir möchten mit diesen Maßnahmen einen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz leisten und den Blick auf alternative Antriebsformen fördern. Mit der kostenlosen Ladesäule für unsere Bürger sowie Besucher leisten wir dazu einen wesentlichen Beitrag“, so Bürgermeister Maik Köhler.

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