Frist endet am 8. März

Amprion-Leitung: Bürgerinitiative Junkernhees und Interessengemeinschaft Meiswinkel geben Einwendungen in Arnsberg ab

Auf dem Bild zu sehen sind (v.l.) Ansgar Klein von der Bürgerinitiative Junkernhees, Werner Isermann, Christian Gerhard und Sascha Relle, ebenfalls von der Bürgerinitiative, Christian Bode von der Interessengemeinschaft Meiswinkel und Marco Berger, Bürgerinitiative Junkernhees.

Junkernhees/Meiswinkel/Arnsberg. Die Bürgerinitiative Junkernhees und die Interessengemeinschaft Meiswinkel haben ihre Einwendungen gegen die geplante Höchstspannungsfreileitung Kruckel-Dauersberg von Attendorn bis Oberschelden inklusive der Umspannanlage Junkernhees formuliert und  am Dienstag bei der Bezirksregierung an den für das Genehmigungsverfahren zuständigen Dezernenten Werner Isermann  übergeben. Die Einwendungsfrist endet am Donnerstag, 8. März. 

Damit machen die Bürgerinitiative und die Interessengemeinschaft ihre Ablehnung gegen die 80-kV-Höchstspannungstrasse samt gasisoliertem Umspannwerk auf Säubelzes Wiese im Heestal  deutlich und bringen sich mit ihrer Kritik konstruktiv in das Genehmigungsverfahren ein, heißt es in einer Pressemitteilung aus Arnsberg.  Konkret heißt das, so Isermann auf Anfrage des SiegerlandKurier: Am Dienstag wurden insgesamt 135 Einwendungen abgegeben, 65 waren zuvor schon per Post eingetroffen. Diese zusammen 200 Einzeleinwendungen kommen aus sämtlichen von der geplanten Trasse in irgendeiner Art und Weise betroffenen Städten und Kommunen von Attendorn bis zur Landesgrenze Rheinland-Pfalz. 

Die Interessengemeinschaft Meiswinkel hat eine sog. Sammeleinwendung - in der noch einmal alle aus Sicht der Betroffenen gegen das Vorhaben sprechenden Gründe aufgelistet sind - abgegeben, die mit 330 Unterschriften versehen ist. Die Einwendungen berechtigen zur Teilnahme am Erörterungstermin, bei dem alle Aspekte mit den Betroffenen und Amprion als Vorhabenträgerin unter der Leitung der Bezirksregierung Arnsberg diskutiert werden. Bis zu diesem Termin können noch Monate vergehen, auch deshalb, weil das Unternehmen selbst zu den Einwendungen eine eigene Stellungnahme abgeben wird, die sowohl der Bürgerinitiative als auch der Interessengemeinschaft schriftlich zugeht.  

Er hob das Engagement der Bürgerinitiative und der Interessengemeinschaft hervor: „Im Planfeststellungsverfahren hat jeder Betroffene die Möglichkeit, sich mit seinen Belangen an der Planung zu beteiligen. Die Bürgerinitiative und die Interessengemeinschaft bündeln mit ihren Einwendungen die wesentlichen Interessen der Bevölkerung und sind ein wichtiger Sachwalter der Belange der Anwohner.“ 

Die Amprion GmbH plant den Ausbau der Höchstspannungsfreileitung von Dortmund-Kruckel nach Dauersberg in Rheinland-Pfalz. Der hier beantragte Abschnitt führt von Attendorn über Kreuztal bis nach Oberschelden, zur Landesgrenze nach Rheinland-Pfalz also. 

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