Bauzeit von 2020 bis 2025 anvisiert

Ausbau der B508 zwischen Ferndorf und Dahlbruch war Thema eines Infoabends

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Die B 508 soll von der Fahrbahn getrennte Radwege bekommen.

Kredenbach – Der Ausbau der Bundesstraße B508 zwischen Ferndorf und Dahlbruch war am Dienstagabend Thema einer Informationsveranstaltung in der Turnhalle in Kredenbach.

Rund 70 Interessierte waren der Einladung des Landesbetriebs Straßen NRW gefolgt. Mitarbeiter von Straßen.NRW stellten das Projekt zu Beginn der Veranstaltung vor und berichteten über den aktuellen Sachstand und weiterer Arbeitsschritte, die in den kommenden Monaten anstehen.

Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger nutzten die Gelegenheit, sich über die anstehende Baumaßnahme zu informieren.

Der Landesbetrieb Straßen NRW plant den Ausbau der B 508 mit Anlage von beidseitigen, durchgängigen, von der Fahrbahn getrennten Radwegen. Die Ausbaustrecke zwischen Ferndorf und Dahlbruch wird in mehrere und zeitlich versetzte Bauabschnitte aufgeteilt:

- Der Bauabschnitt 1 bezeichnet die freie Strecke zwischen Kredenbach und Dahlbruch, präzise gesagt von der Einmündung „Kellershain“ bis zur Einmündung „In „der Aspe“.

- Bauabschnitt 2 liegt in der Ortsdurchfahrt Kredenbach, von der Einmündung „Starenweg“ bis zur Einmündung „Kellershain“.

- Der dritte und letzte Bauabschnitt ist die freie Strecke zwischen Ferndorf und Kredenbach von der „Zitzenbachstraße“ bis zum „Starenweg“.

Zur Erhöhung der Verkehrssicherheit sollen ordentliche Radwege angelegt werden. Weiterhin sind Querungshilfen für Fußgänger, Fahrbahnverschwenkungen zur Geschwindigkeitsdämpfung sowie die Anlage von Linksabbiegespuren bei stark frequentierten Zufahrten, zum Beispiel dem Einkaufszentrum Kredenbach, geplant.

Straßenbauliche Ansprüche

Zu den Gründen der großangelegten Baumaßnahme zählen auch straßenbauliche Ansprüche. Hier wurde die Sanierung der Fahrbahnoberfläche, die Neustrukturierung der Entwässerung (zum Schutz der Ferndorf und des Grundwassers) sowie die Sicherstellung der Schwerlastroute Südwestfalen genannt.

Bürgerfreundliche und barrierefreie Ausgestaltungen des Straßenraums und der Bushaltestellen, der Neubau eines Gashochdruckleitung sowie einer Trinkwassertransportleitung sind ebenfalls in den Planungen vorgesehen. In Abhängigkeit von Baurecht und verkehrlicher Dispositionen ist die großangelegte Baumaßnahme ab 2020 geplant und soll bis 2025 dauern.

Im Anschluss des Vortrags mit den Mitarbeitern konnten sich die Bürger an Themeninseln austauschen und informieren.

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