„Es lohnt sich, hier zu leben“

Erster Spatenstich im Stadtteilquartier Deichwald

So soll es einmal aussehen, das Quartier Deichwald in Buschhütten. 

Buschhütten. Am Donnerstag wurde der erste Spatenstich zum Wohnbauprojekt „Lebenswert-Deichwald“ unter anderem von Bürgermeister Walter Kiß und Projektinitiator Bernd-Udo Flick gesetzt. Auf dem Gelände der ehemaligen Hauptschule sollen 15 Häuser mit 30 Wohnungen entstehen.

Etwas Besonderes ist das Quartiersprojekt für Ideengeber und Geschäftsführer der verwaltenden Flick Treuconsult Immobilien GmbH & Co. KG Bernd-Udo Flick. Er sei mit dem Stadtteil verwurzelt, habe immerhin selbst in der Molzkaute gelebt. 

Auf dem flachen Gelände im Süden Kreuztals seine Ideen zu verwirklichen, war ihm ein persönliches Anliegen. Er hob explizit den Variantenreichtum des entstehenden Wohngebietes hervor. Die Fläche ist als Mischgebiet von Wohnen und Gewerbe ausgezeichnet, daher können die geplanten Häuser individuell in ihrer Nutzung gestaltet werden. 

Mit dem offiziell ersten Spatenstich fiel der Startschuss für das Bauprojekt in Buschhütten. 

Außerdem wird generationenübergreifendes Wohnen ermöglicht und damit stellt diese Wohnanlage auch eine Antwort auf den demografischen Wandel in der Stadt Kreuztal dar. Die Idee zu diesem Projekt erhielt Flick aus den Beratungsgesprächen mit seinen Kunden. Hier wurde er mit den Problemen und Wünschen der Menschen in Bezug auf ihre Immobilien konfrontiert und konnte so ein Konzept entwickeln, das auf die Bedürfnisse der Hausbesitzer angepasst werden kann. 

Als Bauträger des Projekts wurde die Volksbank Siegerland Immobilien GmbH & Co. KG von Geschäftsführer Volker Schwarz beim Spatenstich vertreten. Volksbank Immobilien erwarb das Grundstück der ehemaligen Hauptschule in 2015 und könne nach dem Abriss des alten Gebäudes die „Signalglocke“ für den Neubau läuten, so Schwarz, damit endlich nicht nur in den Boden, sondern auch in die Höhe gebaut werden könne. 

Die neue Straße, die sich durch das künftige Wohngebiet zieht, der Johannes-Rau-Weg, ist bereits fertiggestellt und alle nötigen Anschlüsse wurden verlegt. Der Name des Projekts „Lebenswert“ entstand aus dem Wunsch, ein gewachsenes und gehobenes Wohnumfeld zu schaffen, in guter Lage und mit einem  nachhaltigen Nutzungskonzept. Für Jung und Alt sollte ein lohnenswertes Zusammenleben ermöglicht werden. 

Moderne Siedlung aus einem Guss, mit einem auf die Käufer anpassbaren Konzept.

Dieses Konzept wird auf drei Baufeldern in Form von zweigeschossigen Ein-, Zwei- und Dreifamilienhäusern mit Flachdach realisiert. Diese wurden in einem einheitlichen, kubischen Design von Architekt Werner Seelbach gestaltet, erhalten eine hochwertige Ausstattung und sollen von schwellenfreien Grundstücken umgeben sein. 

Damit keine „ewige Baustelle“ entsteht, soll auf den einzelnen Baufeldern erst nach vollständigem Verkauf aller Häuser und Wohnungen mit den Arbeiten begonnen werden. So werden die einzelnen Baufelder nacheinander zügig fertiggestellt, sodass in zwei bis drei Jahren alle Häuser stehen könnten, so Flick. Auf einer weiteren Teilfläche ist eine Sozialimmobilie in Planung. Bürgermeister Walter Kiß erinnerte an die Zeit, als die Hauptschule leer stand und die Sorge darum, was daraus werden solle. 

Über die Jahre seien viele Kaufanfragen eingegangen, die abgelehnt werden mussten. Umso erfreuter war Kiß darüber, die Volksbank als „vertrauenswürdigen Partner“ gefunden zu haben. So könne man die ungebrochene Nachfrage nach Wohnraum in einer modernen Siedlung aus einem Guss in hoher städtebaulicher und sozialer Qualität beantworten. Das erste Haus hat bereits einen Investor gefunden und soll Anfang 2018 fertiggestellt werden. 

Danach wird das Haus für Besichtigungen zur Verfügung stehen. Die Projektleitung übernimmt die Kotlan und Jung Ingenieur Gesellschaft mbH. Im September wird es für alle Interessierten eine Infoveranstaltung geben und das erste Richtfest könnte bereits im Oktober begangen werden. Genaue Termine werden noch bekannt gegeben.

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