Auch für den Hilfsfond Alchen wurde diesmal gesammelt 

Spendenübergabe nach dem Crombacher Weihnachtsmarkt: 48.000 Euro durch drei

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Zufriedene Gesichter am Montagabend bei der Spendenübergabe in der Krombacher Kirche.

Krombach - 48.000 Euro sind diesmal beim 30. Crombacher Weihnachtsmarkt Ende November eingenommen worden. Am Montagabend konnten die Spendenempfänger ihr Glück nicht recht fassen.

Der Ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst Siegen e.V., der Verein Zeitpaten – mehr Zeit für Kinder der Siegerländer Frauenhilfen e.V.  sowie das St. Elisabeth Hospiz e.V. Lennestadt sind diesmal die Glücklichen,  die sich jeweils über 16.000 Euro freuen dürfen. 

Letzte Spendenübergabe als Organisationsleiter

„Insgesamt haben wir in den letzten 30 Jahren 800.000 Euro an Spenden übergeben können. Das ist ein Ergebnis, was mich in meinem letzten aktiven Jahr sehr glücklich macht“, erklärte Organisationsleiter Eckhard Fuhr. Er wird zwar der Arbeitsgemeinschaft Crombacher Weihnachtsmarkt weiterhin als ehrenamtlicher Helfer erhalten bleiben. Jedoch ohne Posten im Organisationsteam. 

Frank Weber, Gerhard Fuhr, Thomas Haub, Susanne Biere und Heike Schnerr werden in Zukunft die Führung des gut 300 starken Helferteams übernehmen. Doch das nur nebenbei, denn bei der Spendenübergabe standen die Spendenempfänger im Mittelpunkt:

Kathrin Roeingh war für den Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Siegen e.V. anwesend. 44 ehrenamtliche Helfer haben es sich zur Aufgabe gemacht, lebensverkürzend erkrankte Kinder und deren Familien zu Hause durch ausgebildete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu begleiten. Träger ist der Deutsche Kinderhospizverein e.V. Olpe. 

Erstmalig war der Verein „Zeitpaten – mehr Zeit für Kinder“ in diesem Jahr ausgewählt worden. Dabei handelt es sich um ein Projekt des Bezirksverbandes der Siegerländer Frauenhilfen. Vertreten war der im April 2008 in Siegen gegründete Verein durch  Koordinatorin Silke Kötz. Der Verein hat sich zum Ziel gesetzt, Kindern mehr Zeit zu schenken. Aktuell bestehen 43 Patenschaften und noch viele Kinder stehen auf einer Warteliste. 

Kleine Delle im vergangenen Jahr 

Monika Kramer war als Einrichtungsleiterin des St. Elisabeth-Hospiz Lennestadt zur Spendenübergabe gekommen.  1500 Menschen wurden hier in den letzten fast 30 Jahren betreut und gepflegt. Aktuell verfügt das Hospiz über sechs Betten beziehungsweise Zimmer. 

Neben den Spendenempfängern selbst, freuten sich auch die Vertreter der Arbeitsgemeinschaft des Weihnachtsmarktes über das gute Ergebnis. „Denn 2018 hat es mit ,nur´ 33.000 Euro Erlös eine kleine Delle gegeben. Doch zugegeben, wir jammern da auf einem sehr hohen Niveau“, erklärte Eckhard Fuhr. 

Erstmalig gab es noch eine weitere Spende, und zwar für den Hilfsfond Alchen. Denn nach dem Unglück beim Backesfest im September seien noch nicht alle Verletzten wieder gesund, erklärte Pfarrer Oliver Günther von der Kirchengemeinde Oberholzklau. Er nahm zwei umgebaute Getränkefässchen  in Empfang. „Wir wissen noch nicht, wie viel Geld eingenommen worden ist, aber das wird Herr Günther nach dem Öffnen der Fässchen ja bald wissen“, erklärte Thomas Haub, der im Orgateam für die Finanzen zuständig ist.

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