Waldbrand bekämpft

56 Nachwuchskräfte aus Kreuztal liefen bei Übung "zur Höchstform" auf

Die Nachwuchskräfte der Jugendfeuerwehr Kreuztal bekämpften während ihrer Übung einen Waldbrand.

Kreuztal – Mit 56 Einsatzkräften bekämpfte die Jugendfeuerwehr Kreuztal kürzlich einen Waldbrand im Staatswald am oberen Mühlberg an der Grenze von Fellinghausen und Buschhütten – der war aber glücklicherweise nicht real, sondern eine Übung.

Mit neun Einsatzfahrzeugen veranstalteten die Nachwuchskräfte mit ihren Betreuerinnen und Betreuern ihre Herbstabschlussübung größeren Umfangs. Vier Jugendliche kamen dabei sogar zum ersten Mal mit der Jugendfeuerwehr in Kontakt, darunter drei Kinder, die der Kinderfeuerwehr entwachsen sind und jetzt bei den 10- bis 18-jährigen Jugendfeuerwehrleuten einsteigen wollen.

„Die Teilnehmer meisterten die Übung mit Bravour“, lautete das lobende Fazit von Stadtjugendfeuerwehrwart Florian Klünder. Auf einer Länge von 200 Metern nahmen die Jugendlichen im Niederwald eine Brandbekämpfung mit zehn Rohren vor: So wurden zu Spitzenzeiten 800 Liter Löschwasser pro Minute abgegeben – 24.000 Liter Löschwasser sollen es insgesamt gewesen sein. Die Wassermengen stammten zum größten Teil aus dem Ferndorfbach, von wo aus mehrere Tanklöschfahrzeuge eingespeist wurden. Sie begaben sich anschließend auf eine 1,3 Kilometer lange Pendelverkehrs-Strecke bis hin zu einem Faltbehälter, der an der „Brandstelle“ das Wasser zwischenspeicherte.

„Die Löschwasserversorgung an der Einsatzstelle war über die komplette Übung hinweg stabil“, stellte der Stadtjugendfeuerwehrwart weiter zufrieden fest. „Unter den Augen der stellvertretenden Wehrführer Thorsten Schreiber und Uwe Heide liefen die Jungen und Mädchen zur Höchstform auf.“#

Nach der Rückkehr ins Feuerwehrgerätehaus Kreuztal erwartete die Kinder und Jugendlichen dort neben umfangreichen Aufräumarbeiten ein Imbiss zur Stärkung, aber auch ein weiteres Lob des stellvertretenden Leiters der Feuerwehr Thorsten Schreiber: „Unsere Jugendlichen haben das Material zum Löschen gekonnt eingesetzt und dabei die Unfallverhütungsvorschriften im Blick gehabt.“

Im gleichen Waldstück hatte die Stadtfeuerwehr Kreuztal, also die Einsatzabteilung, eine Waldbrandübung ähnlicher Ausprägung veranstaltet; die Jugendfeuerwehr jedoch habe, so Thorsten Schreiber, einen noch deutlicheren Übungserfolg an gleicher Stelle verzeichnen können. Schreiber weiter: „Nach dem, was ich bei der Jugendfeuerwehr gesehen habe, ist mir nicht bange um die Zukunft der Kreuztaler Feuerwehr und damit der Sicherheit der Bürger in unserer Stadt.“

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