Labor- und Büroräume auf 750 Quadratmetern

Dentallabor-Neubau am Kreisel: Nächstes Bauprojekt in Niederschelderhütte gestartet

+
Blick in die (nahe) Zukunft: So soll das Dentallbor Strunk aussehen.

Niederschelderhütte – Entlang der Ortsdurchfahrt Niederschelderhütte gibt es einiges zu gucken, denn hier reiht sich eine Baustelle an die nächste. Nachdem die Arbeiten für den Neubau des Lidl-Marktes und die Neugestaltung der P+R-Anlage am Bahnhof an der Kölner Straße in Niederschelderhütte bereits seit Wochen auf Hochtouren laufen, ist am Dienstagvormittag das nächste Projekt an der Kölner Straße gestartet: Direkt am Kreisel entsteht in den kommenden Monaten nun auch der geplante Neubau für das Dentallabor Strunk.

Auf dem Grundstück der Verbandsgemeinde in direkter Nachbarschaft zum Kreisel lassen die Inhaber des Dentallabors – Klaus Peter und Petra Zahn sowie Markus Jung – ein neues Domizil für ihr Unternehmen bauen. Der zweigeschossige Neubau umfasst 750 Quadratmeter für den neuen Laborbereich, Büro- und Sozialräume sowie einem Seminarraum – und bietet Platz für 30 Mitarbeiter. Im Innenbereich und in Teilen der Außenfassade werden Sichtbetonfläche in Verbindung mit Holz das Erscheinungsbild definieren. 24 Parkplätze werden direkt am Gebäude geschaffen. „Das ist ein Projekt, dass wir so noch nicht angegangen sind“, sagte Klaus Peter Zahn vom Dentallabor Strunk. Es sei alles relativ gut gelaufen, jetzt befinde man sich mit dem Start der Bauarbeiten „so ziemlich auf der Zielgeraden“.

Direkt am Kreisel in Niederschelderhütte rollen jetzt die Bagger: Hier entsteht der Neubau für as Dentallabor Strunk.

Auch Verbands- bzw. Ortsgemeinde-Bürgermeister Maik Köhler zeigte sich sehr erfreut über die aktuellen Entwicklungen an der Ortsdurchfahrt in Niederschelderhütte. „Es ist ein hervorragendes Projekt für unsere Gemeinde.“ Das zu erwartende Endergebnis der Baumaßnahme sei vor allem auch eine städtebauliche Aufwertung. Bei der Planung habe sich der Einsatz der Wirtschaftsförderung um Tim Kraft wirklich bezahlt gemacht. Es habe viele Herausforderungen gegeben, die „in diesem anspruchsvollen Verfahren gelöst worden sind“, freute sich Köhler. Unter anderem habe man das zu bebauende Grundstück mit einer anderen Ausgleichsfläche tauschen müssen.

Das Unternehmen investiert insgesamt drei Millionen Euro in das Bauvorhaben, wovon circa 18 Prozent vom Land gefördert werden. Das Labor für Zahntechnik, bisher in Gosenbach ansässig, hatte in Siegen kein Grundstück gefunden – das Gelände in Niederschelderhütte sei mit einer Fläche zwischen 1.820 und 1.900 Quadratmetern aber genau richtig für die Pläne, sagt Klaus Peter Zahn. Hinzu komme die gute Lage direkt an der HTS : „Wir bedienen mit unserem Labor den gesamten Verlauf der HTS“ – bis Hilchenbach und Olpe auf der seinen Seite und die B62 runter bis Betzdorf. Auch die Förderung im Nachbarkreis sei natürlich ein gutes Argument gewesen. Für die Bauzeit ist etwa ein Jahr anberaumt: Der Einzug ist für September 2020 geplant.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare