Löschgruppe brauchte Unterstützung

Kaminbrand in Fachwerkhaus drohte auf Dachstuhl überzugreifen

Netphen-Grissenbach - Jäh unterbrochen wurden am Silvesterabend gegen 22 Uhr die Feierlichkeiten in vielen Familien in Grissenbach als die Feuersirenen heulten. In der Straße „In der Grissenbach“ schlugen meterhohe Flammen aus dem Kamin eines alten Fachwerkhauses.

Die örtliche Feuerwehr war innerhalb weniger Minuten vor Ort. Aufgrund des bei der Kreisleitstelle der Feuerwehr Siegen von einem Anwohner gemeldeten Kaminbrandes, löste diese nur den Alarm für die Löschgruppe Grissenbach aus. 

Als der Einheitsführer sah, dass die Flammen meterhoch aus dem Kamin schlugen, lies er unverzüglich mit dem Stichwort „Feuer-4“ nachalarmieren. Neben dem Löschzug Netphen wurden auch Deuz und Nenkersdorf in Marsch gesetzt. Ebenso rückte zur Sicherheit eine Einheit des Deutschen Roten Kreuzes aus. 

„Da in einem alten Fachwerkhaus ein Kaminbrand sich unkontrolliert weiter ausbreiten kann, war es schon richtig, dass der Grissenbacher Einheitsführer weitere Kräfte anforderte“, sagte der Leiter der Feuerwehr Netphen Sebastian Reh. 

Feuer drohte auf Dachstuhl überzugreifen

„So hätten wir in einem Notfall viele Kräfte direkt vor Ort gehabt. Auch wenn viele Feuerwehrangehörige mit ihren Freunden und Familien Silvester feierten, stehen die Feuerwehrleute bereit Menschen oder Sachwerte zu schützen egal ob Weihnachten, Silvester oder Ostern“, so Reh. 

Über die Drehleiter wurde schließlich durch Feuerwehrleute der Kamin mit einem Kaminbesen geöffnet, sodass der Brand im Kamin kontrolliert abbrennen konnte. Zur weiteren Sicherheit wurde noch ein Schornsteinfegermeister hinzugezogen. 

Über die Drehleiter wurde der brennende Kamin durch Feuerwehrleute gereinigt, denn das Feuer drohte auf den Dachstuhl überzugreifen.

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