Anwohner bringen Polizei auf Spur potenzieller Einbrecher

Netphen/Zeppenfeld. Spontan und goldrichtig - nämlich durch direktes Wählen der 110 - reagierten am Sonntagnachmittag eine Vielzahl von Bürgerinnen und Bürgern in Netphen und in Neunkirchen-Zeppenfeld im Kampf gegen potentielle Einbrecher.

Den aufmerksamen Anwohnern waren nämlich in Netphen (außerdem in Neunkirchen-Zeppenfeld) acht höchst verdächtige Personen im Alter von 15 bis 44 Jahren aufgefallen, die dort mit Zetteln ausgestattet bettelnd um die Häuser zogen –angeblich auf der Suche nach Arbeit. Dank der Vielzahl der Anrufe der aufmerksamen Anwohner gelang es der Polizei sehr schnell, den jeweiligen Aufenthaltsort der Verdächtigen ausfindig zu machen und die Personen einer gezielten Kontrolle unterziehen zu können.

Dabei stellte sich heraus, dass diese bereits hinreichend polizeilich in Erscheinung getreten waren und aufgrund der Gesamtumstände davon auszugehen war, dass die angetroffenen Personen Straftaten vorbereiteten.

Die überprüften Männer und Frauen waren fast alle sogar wegen gewerbsmäßigen Bandendiebstahls bekannt. Allen Personen wurde seitens der Polizei das weitere „Betteln“ untersagt. Die Personen wurden mit Platzverweisen aus den jeweiligen Wohngebieten verwiesen.

Die Polizei lobt in einer Pressemitteilung ausdrücklich das aufmerksame Verhalten der Anrufer, stellt es doch eine der elementaren Säulen im Kampf gegen Einbrecher und sonstige Übeltäter dar.

Denn die Präventionskampagne „Riegel vor! Sicher ist sicherer“ zum Schutz vor Einbrüchen ist unter anderem darauf angelegt, die Aufmerksamkeit der Bürgerinnen und Bürger für verdächtige Wahrnehmungen zu steigern sowie eventuelle Hemmungen, die Polizei schnellstmöglich zu benachrichtigen, abzubauen.

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