Ersatzwohnungen bereitgestellt

Abriss von sechs Häusern in der „Pfarrau“ hat begonnen - 36 Wohnungen werden abgetragen 

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Haben sich zu Beginn der Abrissarbeiten über das Großprojekt der KSG in der „Pfarrau“ in Neunkirchen ausgetauscht: (oben v.l.:) Bürgermeister Bernhard Baumann, Landrat Andreas Müller, (vorne v.l.:) Uwe Hübner, Geschäftsführer Bauwert Projekt Consult GmbH, Daniel Aktas, Geschäftsführer KSG, und Architekt Matthias Klein.

Neunkirchen – Ein Großprojekt der Kreiswohnungsbau- und Siedlungsgesellschaft (KSG) nimmt Fahrt auf: Der Abriss von sechs Häusern in der „Pfarrau“ in Neunkirchen hat begonnen. Bis Ende März werden insgesamt 36 Wohnungen mit 2.100 qm Wohnfläche abgetragen werden.

Die Maßnahme betrifft die Häuser mit den Hausnummern 23, 25, 27, 28, 29 und 30. Anschließend wird eine Garagenanlage mit 30 Garagen abgerissen. Für alle Bewohner, die das wollten, wurden durch die KSG Ersatzwohnungen bereitgestellt. Zudem hat das Unternehmen eine Pauschale für die Umzugskosten gezahlt und besondere Umzugskonditionen angeboten.

Alle Mieter können hinterher wieder in die neuen Häuser einziehen, heißt es in einer Presseinfo. In der Pfarrau sollen insgesamt fünf neue Gebäude und eine Heizzentrale errichtet werden. Das „Kesselhaus“ soll dann das gesamte Wohngebiet mit Wärme versorgen.

Die zum Abriss vorgesehen Häuser stehen seit Anfang des Jahres leer. Derzeit finden Arbeiten zur Schadstoffsanierung statt. Parallel wird an den Neubauplänen und einem Verkehrskonzept für diesen Bereich gearbeitet. Die Grundrisse der Häuser werden zurzeit optimiert, um eine langfristige Vermietung zu ermöglichen. Insgesamt sollen in diesem Bereich 49 Wohnungen entstehen.

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