Gemeinde Neunkirchen mit Maßnahmepaket

Aktiv für den Klimaschutz

Neunkirchen. Treibhausgase, allen voran das Kohlendioxid aus fossilen Brennstoffen sorgen nach Meinung vieler Forscher für die globale Erwärmung.

Das Ziel der Bundesregierung ist es daher, die Emissionen des Treibhausgases Kohlendioxid um mindestens 40 Prozent gegenüber dem Stand von 1990 zu senken. Bis zum Jahr 2050 um 80 bis 95 Prozent.

Auch die Gemeinde Neunkirchen setzt sich aktiv für den Klimaschutz ein. Ihr Ziel ist es, Ressourcen zu schonen und die Kohlendioxidemissionen zu reduzieren. Daher hat sie bereits in der Vergangenheit Maßnahmen zum Klimaschutz und zur Energieverbrauchsreduzierung umgesetzt. Die Bürgersolaranlagen auf den Dächern von Gymnasium und Realschule zählen ebenso zu diesen Maßnahmen, wie etwa die umfassende energetische Sanierung des Gymnasiums. Dort wurde eine neue Heizungsanlage eingebaut, die mit Pellets heizt. Im Bedarfsfall kann auf Gas zurückgegriffen werden. Das Warmwasser in der Großturnhalle wird von Solarkollektoren erwärmt. Und auch die Fenster des Schulkomplexes wurden in den vergangenen Jahren komplett ausgetauscht.

Auch im Rahmen des Integrierten Klimaschutzkonzepts des Kreises sowie des European Energy Awards (EEA) wird in Neunkirchen an Möglichkeiten gesucht, den Energieverbrauch zu senken und den Ausstoß von Treibhausgasen zu senken.

Um weitere Möglichkeiten zur Energie- und CO2-Reduzierung zu prüfen, wurde von der Gemeinde Neunkirchen ein Klimaschutzteilkonzept für die eigenen Gebäude in Auftrag gegeben. Aus diesem Grund werden Mitarbeiter des Ingenieurbüros IBS-Stappenbeck aus Bammental in den kommenden Wochen 32 gemeindeeigene Gebäude untersuchen, welche Maßnahmen möglich und wirtschaftlich umsetzbar sind. Diese Maßnahmen können von der Installation einer neuen Heizung über die Dämmung von Dach und Fassade bis hin zum Austausch von Türen und Fenster reichen. Durchgeführt wird eine Überprüfung des Zustandes und der Energieeffizienz der haustechnischen Anlagen sowie eine Begutachtung des Gebäudezustandes. Vorschläge zur Optimierung oder Sanierung der Anlagen und Gebäude werden unter ökologischen und ökonomischen Gesichtspunkten erarbeitet und dann in einem Konzept dargestellt.

Das Projekt wird zu einem hohen Anteil vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit gefördert, Das Forschungszentrum Jülich GmbH fungiert als Projektträger.

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