Anmeldungen sind vom 29. Januar bis zum 4. Februar möglich

Genehmigungsbescheid wurde übergeben: Sekundarschule kann kommen

Zum Schuljahr 2016/2017 soll die Gemeinschaftsschule Burbach mit Teilstandort in Neunkirchen als „gemeinschaftliche Sekundarschule Burbach-Neunkirchen“ an den Start gehen. Susanne Blasberg-Bense von der Bezirksregierung in Arnsberg überreichte jetzt die notwendige Genehmigung. (von links: Neunkirchens Bürgermeister Bernhard Baumann, Susanne Blasberg-Bense von der Bezirksregierung in Arnsberg, Burbachs Bürgermeister Christoph Ewers und Mechthild Ermert-Heinz, Leiterin der Gemeinschaftsschule Burbach.)

Neunkirchen. Die „Gemeinschaftliche Sekundarschule Burbach-Neunkirchen“ kann an den Start gehen. Gestern übergab Susanne Blasberg-Bense von der Bezirksregierung Arnsberg den Genehmigungsbescheid in Neunkirchens Ratssaal an Burbachs Bürgermeister Christoph Ewers und an sein Neunkirchener Pendant Bernhard Baumann.

Susanne Blasberg-Bense, Leiterin der Abteilung Schule, bekräftigte bei dieser Veranstaltung die Notwendigkeit der neuen Schulform. Die Sekundarschule garantiere eine bedarfs- und begabungsgerechte Beschulung und verfüge bei einer stabilen Fünfzügigkeit über eine sehr gute Lehrerstellenbesetzung. Nur so könne jeder Schüler seinem Leistungspotential entsprechend gefördert werden. Ewers begrüßte ein weiteres Kapitel interkommunaler Zusammenarbeit. Die künftige Sekundarschule habe sich als Gemeinschaftsschule mit erprobtem pädagogischem Konzept bereits bewährt, erklärte Ewers. Mit einem Teilstandort in Neunkirchen soll diese Erfolgsgeschichte nun ihre Fortsetzung finden. „Die Realschule ist keine Option“, betonte indes Baumann. Um bei rückgängigen Schülerzahlen zukunftsfähig zu bleiben und langfristig alle drei Schulabschlüsse vor Ort anbieten zu können, sei die Sekundarschule unumgänglich. Sollte die Sekundarschule nicht zustande kommen, gäbe es in Neunkirchen künftig kein Sek-I-Angebot mehr und die Kinder aus Neunkirchen müssten lange Fahrtwege zu ihrem Bildungsziel in Kauf nehmen. Die künftige gemeinsame Sekundarschule erfährt in Burbach bereits eine hohe Akzeptanz. Auch 26 Kinder aus Neunkirchen werden derzeit dort beschult. Je nach Leistungspotential des Kindes sind Hauptschulabschluss, Realschulabschluss sowie der Realschulabschluss mit Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe möglich. An der Realschule sei dies nicht zu realisieren, betonte Blasberg-Bense. Am Konzept für den neuen Standort hatten neben dem Kollegium um Schulleiterin Mechtild Ermert-Heinz auch die Lehrer und Leiter der Haupt- und Realschule in Neunkirchen mitgearbeitet. Der Neunkirchener Rat hatte bereits im September des vergangenen Jahres einstimmig den Beschluss für die „Gemeinschaftliche Sekundarschule Burbach-Neunkirchen“ gefasst. Am heutigen Dienstag, 19. Januar, lädt die Schulleiterin Mechthild Ermert-Heinz alle Eltern der Viertklässler zu einer Informationsveranstaltung ins evangelische Gemeindehaus in Herdorf ein. Dort erklärt sie das Konzept und steht bei Fragen zur Verfügung. Die Anmeldungen für die Sekundarschule sind vom 29. Januar bis zum 4. Februar möglich.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare