Besichtigung der Stadt Siegen und ein reger Meinungsaustausch standen auf dem Programm

SPD-Fraktionen trafen sich: Wiehler zu Besuch in Neunkirchen 

Der Neunkirchener Gemeindeverbandsvorsitzende Hans-Dieter Moritz (stehend) vertrat die Auffassung, dass die Bekämpfung der Fluchtursachen und eine verstärkte Zusammenarbeit der europäischen Länder dringend notwendig seien.

Neunkirchen. Kurz vor dem Jahreswechsel fand wieder das traditionelle Treffen der Sozialdemokraten aus Neunkirchen und Wiehl statt. Bevor sich die politisch Tätigen beider Kommunen im „Freiengrunder Hof“ in Neunkirchen-Salchendorf zu einem Meinungsaustausch trafen, besichtigten sie zunächst den neu gestaltete Innenstadtbereich von Siegen und besuchten gemeinsam das Apollo-Theater.

Dort gab der stellvertretende Intendant Jan Vering der Gruppe einen Einblick in das Theater, dessen Ausstattung und die herausragende Akustik ihm mittlerweile einen weltweiten Bekanntheitsgrad eingebracht habe, was sich auch in den Besucherzahlen niederschlagen würde, die weit über den ursprünglichen Planungszielen lägen. Im Freiengrunder Hof standen dann natürlich auch Fragen der Asyl- und Flüchtlingspolitik im Mittelpunkt der Diskussion. Neunkirchens Fraktionsvorsitzender Heinz-Werner Feuring und sein Stellvertreter Gerd Scholl vertraten die Auffassung, dass die Kommunen in Deutschland vor großen, kaum zu bewältigenden Herausforderungen in Anbetracht der ohnehin angespannten Haushaltslage stehen. Carlo Riegert, Fraktionsvorsitzender in Wiehl und der stellvertretende Bürgermeister der Stadt Wiehl, Wilfried Bast, erläuterten, dass selbst so finanzstarke Kommunen wie die Stadt Wiehl die Herausforderungen der Zukunft nur bewältigen können, wenn Bund und Länder die Städte und Gemeinden stärker als bisher finanziell unterstützen würden. Der Neunkirchener Gemeindeverbandsvorsitzende Hans-Dieter Moritz vertrat die Auffassung, dass die Bekämpfung der Fluchtursachen und eine verstärkte Zusammenarbeit der europäischen Länder dringend notwendig seien. Übereinstimmend waren die Sozialdemokraten der Ansicht, dass der großartige Einsatz der Ehrenamtlichen aus den Vereinen mehr Anerkennung, Dank und Unterstützung verdiene.

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