500 Besucher waren im altehrwürdigen Gemäuer im südlichen Siegerland zu Gast

Falk & Sons brachten Evangelische Kirche in Neunkirchen zum Grooven

Dieter Falk und seine Söhne Max und Paul sowie Christoph Terbuyken griffen in der Ev. Kirche Neunkirchen die klassischen Töne auf und machten Neues, Poppiges mit viel Swing daraus.

Neunkirchen. Johann Sebastian Bach spielte die Hauptrolle. Obwohl vor 225 Jahren gestorben, war er doch ständig gegenwärtig. Seine Sätze und Melodien setzen bis heute Maßstäbe. Die nahmen Dieter Falk und seine Söhne Max und Paul sowie Christoph Terbuyken in der Ev. Kirche Neunkirchen am vergangenen Samstag gerne auf und machten Neues, Poppiges mit viel Swing daraus.

Ein Geburtstagsständchen der besonderen Art für die Stiftung Triebwerk, die seit zehn Jahren mit Erfolg die christliche Jugendarbeit in Neunkirchen finanziell unterstützt. „Celebrate Bach und Toccata“ lautete das Motto des Konzertes, das sich schnell auf die 500 Besucher in dem altehrwürdigen Gemäuer übertrug. Das Publikum klatschte mit, nahm den Rhythmus der Instrumente auf und ließ es sich nicht nehmen, bei „Halleluja“ kräftig mitzusingen. Etliche Instrumentalstücke Bachs und manche Melodien aus dem Evangelischen Gesangbuch erhielten einen rockigen Sound. Die Combo mit Dieter Falk, Flügel, Keyboard und Gesang, Max Falk, Drums und Percussion, Paul Falk, Keyboard, Flügel und ebenfalls Gesang sowie Christoph Terbuyken, Bass und Kontrabass wussten die Klassiker gekonnt zu interpretieren. Der Siegener Dramaturg am Apollo-Theater Jan Vering, so verriet Dieter Falk, gab vor sechs Jahren den Anstoß, dass Falk & Sons entstanden. In einer etwas erweiterten Besetzung gab die Combo auf dem Kreiskirchentag 2009 im Innenhof des Unteren Schlosses bereits ein Konzert. Wie viel Spaß ihnen die Musik macht, war ihnen deutlich anzumerken. Und dass Dieter Falk die Tasten meisterlich beherrscht und das auch beim spontanen Improvisieren, stellte er eindrücklich unter Beweis indem er Titel aus dem Evangelischen Gesangbuch aus dem Stegreif musizierte. Im zweiten Teil des Konzertes wechselte Paul Falk zeitweise zum Flügel und demonstrierte eindrücklich sein Gesangstalent. Nach einem Medley unterschiedlich verpoppter Choräle folgte zum Schluss eines abwechslungsreichen Konzertes „Nun danket alle Gott, mit Herzen, Mund und Händen“. Es war der erste Choral, den Dieter Falk 1984 populär vertonte.


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