"Magische Momente" schaffen

Christian Götz ist „der Neue“ im Neunkirchener Jugendtreff

Christian Götz arbeitet seit vielen Jahren mit Kindern und Jugendlichen.

Neunkirchen. Wenn Christian Götz von seiner Arbeit erzählt, leuchten seine Augen. Seit Beginn des Monats ist der 26-Jährige „der Neue“ im Neunkirchener Jugendtreff. Seit vielen Jahren arbeitet er in den verschiedensten Bereichen mit Kindern und Jugendlichen. Und immer wieder haben ihn „magic moments“, wie er es nennt, in seinem Tun bestätigt. „Da schlägt mein Herz“ – so einfach formuliert er die Freude an seiner Arbeit. Keine Frage: Götz brennt für seinen Job.

Dass sein Arbeitsplatz derzeit eine Baustelle ist, weil ein Wasserschaden das Gros der Räume im Jugendtreff vorläufig unbewohnbar gemacht hat, stört den gebürtigen Detmolder nicht. Ganz im Gegenteil: Er nimmt die Herausforderung an, nutzt, gemeinsam mit den jungen Menschen, die Chance, den Ort seines Wirkens neu zu gestalten. „Die Jugendlichen entwickeln Einrichtungsideen, packen aber auch beim Streichen mit an“, freut sich Götz über die unerwartet große Unterstützung. Und sein Plan, nämlich, „dass der Jugendtreff wie ein zweites Wohnzimmer für die Jugendlichen sein soll“, scheint aufzugehen.

"Ihre Wünsche und Bedarfe sollen hier ernst genommen werden."

Dabei sieht er sich als Ansprechpartner und Begleiter. „Mit dem Jugendtreff soll ein Ort geschaffen werden, wo junge Menschen sich treffen, miteinander reden und ihre Freizeit sinnvoll gestalten können. Ihre Wünsche und Bedarfe sollen hier ernst genommen werden.“ Dabei muss nicht immer alles vorgegeben werden. „Wir wollen Raum bieten, damit sich Dinge einfach entwickeln können.“ Dennoch möchte er auch unterstützen, bei der Suche nach einem Praktikumsplatz beispielsweise oder – wenn nötig – auch als Vermittler zwischen den 12- bis 21-Jährigen und ihren Eltern.

Geht es nach Götz, steht der Außenbereich auf dem Plan, sobald die Bau- und Renovierungsmaßnahmen innerhalb des Jugendtreffs abgeschlossen sind: „Wenn wir eine Tischtennisplatte anschaffen und einen Grillplatz einrichten könnten, wäre das eine tolle Sache.“ Götz kann sich Lagerfeuerabende vorstellen, aber auch eine Kooperation mit dem nahegelegenen Fußballclub. Überhaupt erhofft er sich eine enge Verzahnung mit dem Gemeinwesen.

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