BIGGEsang aus Olpe gewinnt TV-Wettbewerb

„Encantada" sichert sich im Finale von „Der beste Chor im Westen" den zweiten Platz

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Das Frauenensemble „Encantada" überzeugte im Halbfinale die Jury und das TV-Publikum mit Gesang und geglückter Body Percussion. Im Finale überzeugten die Neunkirchener erneut Jury und Publikum. Am Ende wählten die TV-Zuschauer "Encantada" auf Platz 2.

Neunkirchen – Für das Frauenensemble Encantada hat es am Freitagabend beim großen Finale von „Der beste Chor im Westen“ nicht ganz für den großen Wurf gereicht. Am Ende belegte der Chor aus Neunkirchen Platz zwei. Chormitglied Uschi Knautz hat im Vorfeld über das bisher Erlebte gesprochen.

„Die Idee hatten wir gemeinsam“, sagt Uschi Knautz über die Motivation, sich bei „Der beste Chor im Westen“ zu bewerben. Schließlich sei die Teilnahme an einem solchen Wettbewerb mit einen hohen zeitlichen Aufwand verbunden. „Es müssen alle wollen“, sagt Knautz und betont, dass es eine Gemeinschaftsentscheidung gewesen sei. Mit ein Grund für die Teilnahme sei aber auch das Feedback von Konzertbesuchern gewesen. Die Sängerinnen seien häufig darauf angesprochen worden. ob sie nicht beim WDR-Wettbewerb mitmachen wollten, erzählt Uschi Knautz.

Wirkliche Chancen auf einen Halbfinal- oder Finaleinzug haben sich die Sängerinnen im Vorfeld aber nicht ausgerechnet, sagt Knautz. Sie seien schon „super happy“ darüber gewesen, dass Encantada für den Vorentscheid genommen wurde. „Umso größer die Freude, dass wir es so weit geschafft haben“, sagt Knautz.

Die letzten Wochen waren dann auch sehr stressig für die Sängerinnen aus Neunkirchen. Nach der Aufzeichnung des Vorentscheids durfte bis zur Ausstrahlung niemand über den erfolgreichen Start in den Wettbewerb sprechen - immerhin fast zwei Wochen. Schließlich sollte der Ausgang eine Überraschung für die TV-Zuschauer bleiben. „Es hat auch ganz gut funktioniert, dass alle dicht halten“, sagt Uschi Knautz. „Untereinander konnten wir uns ja freuen.“

„Wir wollten etwas Besonderes bieten"

Das Halbfinale wurde dann live ausgestrahlt, so dass die Geheimniskrämerei weg fiel. Dafür sei der mentale Druck noch einmal größer gewesen. Schließlich wollte Encantada im Halbfinale nicht nur mit Gesang, sondern auch mit einer Body Percussion überzeugen. Diese korrekt durchzuführen sei eine große Herausforderung gewesen, erklärt Knautz. „Wir wollten etwas Besonderes bieten und an die Grenzen gehen. Die Möglichkeit sich zu verklatschen war natürlich unter den Umständen groß.“

Trotzdem haben sich die Sängerinnen nicht aus der Ruhe bringen lassen. „Wir sind locker herangegangen, daher war die Hürde vielleicht gar nicht so groß“. Das Lob der Jury im Anschluss an den Halbfinalauftritt habe die Sängerinnen dann in der Form überwältigt. „Die große Aufregung fällt da schon ab“, erklärt Knautz. Aber sie hätten trotzdem nicht abschätzen, ob die Zuschauer auch zum Hörer greifen und anrufen werden. Aber nach den lobenden Worten von Jurymitglied Giovanni Zarrella, der das Frauenensemble nach dem Auftritt schon im Finale gesehen hat, konnten die Sängerinnen zumindest auf die Wild-Card der Jury hoffen. Letztendlich war dies aber nicht nötig, denn die TV-Zuschauer wählten Encantada direkt ins Finale.

„Der Gesang steht im Mittelpunkt“

Dort wollten die Sängerinnen aus Neunkirchen erneut eine andere andere Seite zeigen. „Der Gesang steht im Mittelpunkt“, verriet Knautz im Vorfeld.

Im Finale wählte die Jury "Encantada" am Freitag dann auch in die Top 3. Im Anschluss mussten die TV-Zuschauer über den Gewinner abstimmen. Am Ende musste sich Encantada mit Platz 2 begnügen. Sieger der WDR-Sendung wurden die Gemischten Stimmen BIGGEsang aus Olpe.

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