Erstlingswerk: Broschüre fasst Kulturelles zusammen

Bernd Strunk (Kulturamt, l.) und Bürgermeister Manfred Gillé begutachten die neue Broschüre. Foto: Tim Plachner

16 Veranstaltungen in Neunkirchen — Auftakt mit Philharmonie ausverkauft

Neunkirchen. (tip)

Erstmalig hat Neunkirchen in Eigenregie eine Broschüre zum kulturellen Geschehen in der Gemeinde heraus gebracht. Die Premiere ist aus der Not heraus entstanden: Bekanntlich hat sich der Kulturkreis um die Wasserscheide aufgelöst, so dass die Kommune nun eigenständiger als zuvor handeln musste.Eine Situation, an die sich alle Beteiligten erst noch gewöhnen müssen. Denn die Mitarbeit seitens der Kulturtreibenden in Neunkirchen hätte nach Auskunft von Bürgermeister Manfred Gillé besser sein können: "Wir haben alle an einen Tisch geholt. Dennoch verlief das Projekt etwas holprig. Die langfristige Planung war nicht Jedermanns Sache." Und so haben es schließlich nicht alle kulturellen Veranstaltungen des Jahres in die Broschüre geschafft. 16 Stück sind es am Ende geworden.

Bei 9 trägt das Kulturamt der Gemeinde um Leiter Bernd Strunk selbst die Verantwortung. 21.000 Euro stellte die Verwaltung als Budget für 2008 zur Verfügung.

Den Auftakt ins kulturelle Leben der Gemeinde bildet das Neujahrskonzert der Südwestfälischen Philharmonie in der Aula am Rassberg (Heute, 18 Uhr). Karten gibt es keine mehr — die Veranstaltung ist ausverkauft. Weitere Höhepunkte im Kalender: Ein Klavierabend mit Vadim Chaimovich (3. Februar, Otto-Reiffenrath-Haus), ein Konzert mit "pro musica sacra" (5. April, evangelische Kirche Neunkirchen), Kabarett mit "Kanzlersouffleuse" Simone Solga (16. Mai, Aula Rassberg) und ein Konzert des Neunkirchener Kammerchors (14. Dezember, evangelische Kirche Neunkirchen). Zum sechsten Mal findet im August das Neunkirchener Sommeratelier im Bürgerhaus statt. Ein besonderes "Schmankerl" bietet der gemischte Chor Zeppenfeld im Oktober an: Er möchte ein Konzert in einer Industriehalle geben. Eine geeignete Aufführungsstätte wird noch gesucht.

Eine Veranstaltung für Schüler ist nicht im Programm. Bernd Strunk: "Es laufen noch Gespräche. Eventuell wird es auch eine Kooperation mit einer Nachbarkommune geben." Apropos Zusammenarbeit: Bürgermeister Manfred Gillé kann sich vorstellen, in 2009 eine gemeinsame Broschüre mit der Stadt Herdorf heraus zu bringen.

Bereits jetzt sind die Veranstaltungen des dortigen Kulturrings und der Kulturfreunde im Heftchen — welches im Bürgerzentrum und im Rathaus ausliegt — aufgelistet.

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