Fest im Dorf verwurzelt

Mit Stolz blicken die Kameraden des Löschzugs Altenseelbach auf ihre 100-jährige Geschichte zurück, die am Wochenende groß gefeiert werden soll.

Sein 100-jähriges Jubiläum feiert an diesem Wochenende der Löschzug Altenseelbach der freiwilligen Feuerwehr Neunkirchen. Gleichzeitig blickt die Jugendfeuerwehr auf 25 Jahre zurück.

Am 5. Februar 1911 wurde die Freiwillige Feuerwehr Altenseelbach gegründet. 55 Mitglieder teilten sich in vier Gruppen auf: Steigermannschaft, Spritzenmannschaft, Hydrantenmannschaft und Ordnungsmannschaft. Der erste Einsatz ließ nicht lange auf sich warten: Am 18. Mai schlug der Blitz in eine Bäckerei ein und setzte den Dachstuhl in Brand. 50 bis 60 Freiwillige waren bis zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs aktiv. Zu den größten Herausforderungen der damaligen Zeit gehörte das Großfeuer am Aufbereitungsgebäude der Grube Große Burg am 3. Februar 1942. Bei bis zu 40 Zentimetern Schnee waren die Löscharbeiten nur schwer zu bewältigen.

Bis 1970 gab es in Altenseelbach nur einen Feuerwehrschuppen; ab dem 7. Juni dieses Jahres verfügte die Feuerwehr über eine Doppelgarage. 1991 wurde ein Schulungsraum an den Löschzug übergeben. 1989 wurde ein Löschfahrzeug 16TS in Altenseelbach stationiert, das bis heute in Betrieb ist.

1992 erhielten die Feuerwehrleute ein LF 8/6, das erste wasserführende Fahrzeug im Löschzug Altenseelbach. Dieses Fahrzeug wurde im Jahr 2008 durch ein Feuerwehrlöschzug LF 10/6 ersetzt.

Im Jubiläumsjahr sind 48 Kameraden aktiv im Dienst; 20 Jungen und Mädchen bereiten sich in der Jugendfeuerwehr auf den Dienst vor. Heute ist die Feuerwehr im Zusammenspiel mit den Vereinen fest im Dorfleben verankert.

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