Investition in die Sicherheit der Bürger

Die Feuerwehr Neunkirchen hat jetzt ein neues Drehleiterfahrzeug

Im Rahmen eines Tags der offenen Tür beim Löschzug Salchendorf übergab Anne Lück (stellv. Bürgermeisterin Neunkirchen) das neue Drehleiterfahrzeug an den Christian Weth (LdF FW Neunkirchen, 2. v. l.). Mit dabei waren Lars Jung (stellv. LdF FW Neunkirchen), Jens Bayer (Einheitsführer FW Neunkirchen, LZ Salchendorf), Marc Hermann (stellv. Einheitsführer FW Neunkirchen, LZ Salchendorf) sowie Stefan Giebeler, Firma Giebeler Feuerschutz, rechts daneben Thilo Edelmann (Feuerwehrsachbearbeiter Gemeindeverwaltung) (von links nach rechts).

Neunkirchen. Feuerwehrarbeit heißt, auf die Zukunft vorbereitet und im besten Fall immer schon einen Schritt weiter zu sein. Dies stellte der Leiter der Feuerwehr Neunkirchen, Christian Weth, bei der Übergabe des neuen Drehleiterfahrzeugs heraus. Das neue Rettungsgerät wurde jetzt im Rahmen eines Tags der offenen Tür am Feuerwehrgerätehaus Salchendorf von Neunkirchens stellvertretender Bürgermeisterin Anne Lück an die örtliche Feuerwehr übergeben.

Das Fahrzeug sei eine sehr gute Investition in die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger, erklärte Anne Lück. Die fünfteilige Drehleiter ist mit einem Gelenk ausgerüstet. Dieses erlaubt, den Rettungskorb abzuknicken. Auf diese Weise können auch schwer zugängliche Stellen, wie etwa Dachgauben oder abgewandte Dachseiten erreicht werden.

Lück lobte in ihrer Ansprache das Engagement und den großen Einsatzwillen der örtlichen Löschzüge. Sie überreichte den symbolischen Schlüssel an Feuerwehr-Chef Christian Weth, det ihn an Jens Bayer, den Löschzugführer des Löschzugs Salchendorf, weitergab.

Weth betonte in seiner Rede die Funktionalität und einsatztaktische Vielfalt des neuen Rettungsgeräts, mit des es künftig noch besser möglich sein soll, Menschenleben zu retten. Doch zunächst müssen sich die Feuerwehrkameraden mit der neuen Technik vertraut machen. „Im Ernstfall muss alles funktionieren, auch nachts um drei“, erklärt Weth. Bei einem Fahrzeug mit derart viel High-Tech nimmt die Vorbereitung einige Wochen Zeit in Anspruch: „ Frühestens Mitte Oktober wollen wir im Einsatzfall mit der neuen Leiter ausrücken“, so der Feuerwehr-Chef.

Auch der frisch gebackene Löschzugführer und Brandinspektor Jens Bayer zeigte sich erfreut über die Neuanschaffung, die mit 600.000 Euro zu Buche schlägt. Er warb in seiner Ansprache für die örtliche Wehr und rief die zahlreich erschienenen Besucher auf, bei Interesse einen der Übungsabende zu besuchen, um einen noch intensiveren Einblick in die vielfältigen und interessanten Tätigkeiten der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr der Feuerwehr Neunkirchen zu bekommen. „Wer uns unterstützen möchte, ist gern gesehen“, so Bayer. Mit der Drehleiter (Rosenbauer L32A-XS 3.0) und einer Nutzlast von 500 Kilo ist die örtliche Feuerwehr künftig auch imstande, schwergewichtige Personen mit bis zu 300 Kilogramm Körpergewicht zu retten.

Die Leiter ist auf ein 300 PS starkes Mercedes Atego Fahrgestell (DLK 23/12) montiert. Das Fahrzeug hat ein Gesamtgewicht von 15 Tonnen. In dem neigbaren Korbarm können bis zu fünf Personen befördert werden.

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