Gesammelte Fleißarbeit

Bei der Präsentation der Chronik: v.l. Martin Sander, Vorsitzender des Heimatvereins, Frank Podehl (Sparkasse) und der Autor Friedrich Keßler. Foto: Rainer Wirth

Als Friedrich Keßler (74) mit 63 Jahren aus gesundheitlichen Gründen aus dem Berufsleben ausschied, meinte sein Arzt: "Legen Sie sich ein Hobby zu und bleiben Sie geistig rege und beweglich." Das tat der Neu-Rentner dann auch.

Er kümmerte sich fortan um die Geschichte seines Heimatortes Struthütten, sammelte Belege, Fotos, befragte Personen aus dem Ort und durchstöberte Archive. Heraus gekommen ist eine Ortschronik, in der sich auf 225 Seiten die gesammelte Fleißarbeit präsentiert. Und einem interessierten Publikum wurde die Chronik am Freitag in der Freizeitanlage Kunstertal vom Vorsitzenden des Heimatvereins, Martin Sander, präsentiert. Dabei vergaß er nicht, die Sponsoren zu erwähnen, darunter die Sparkasse Burbach/Neunkirchen, den Kreis Siegen-Wittgenstein, örtliche Geschäfte und Mitglieder des Heimatvereins. Auch dankte er posthum dem Heimatfreund Heinz Schwehn, der für die Chronik seine umfangreiche bergbauliche Sammlung zur Verfügung gestellt hatte.

Das Buch beschreibt Leben und Arbeit der Bewohner der "Strodhödde" und beleuchtet die Zeitläufte zwischen den Jahren 1419 und 2008. Unter anderem geht es um die chronologische Abfolge der Ereignisse und örtlichen Begebenheiten sowie die Bürgermeister des Ortes von Heinrich Schweitzer aus dem Jahr 1800 bis zum letzten Bürgermeister der selbständigen Gemeinde Struthütten, Erich Henrichs. Thematisiert werden die Schulen und Friedhöfe, die Malscheid, ein versteinerter Pinienstamm, die Gruben und Stollen, das Kunstertal in seiner wechselnden Geschichte und vieles mehr. Die Ortschronik ist über den Heimatverein zu bekommen.

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