Sekundarschule: 50 Anmeldungen nötig

Rat gibt grünes Licht

In der Neunkirchener Schullandschaft stehen Veränderungen an: In der vergangenen Woche beschloss der Rat, einen Teilstandort der zukünftigen Sekundarschule Burbach in Neunkirchen zu errichten.

Die Kopernikusschule und die Realschule des Freien Grundes sollen sukzessive aufgelöst werden.

Neunkirchen.

Unter anderem aufgrund der immer geringer werdenden Schülerzahlen (die Kopernikusschule konnte zum Schuljahr 2015/16 wie auch zum Schuljahr 2014/15 keine Eingangsklasse bilden) streben Burbach und Neunkirchen eine interkommunale Zusammenarbeit im Sekundarbereich I an. Demnach soll zunächst die derzeitige Gemeinschaftsschule Burbach in eine kooperative Sekundarschule mit Gymnasialzweig ab Klasse sieben umgewandelt werden. Dieser Schritt ist nötig, da die Schule seit 2011 im Rahmen des Schulversuches „Gemeinschaftsschule“ existiert. Dieser sieht vor, dass diese Schulform grundsätzlich dreizügig an einem Standort zu betreiben ist – dementsprechend wäre ein Teilstandort in Neunkirchen nicht möglich. Durch die Umwandlung in eine Sekundarschule wäre dieses Problem gelöst. Träger der neuen Schule samt ihres Teilstandortes, der im Gebäude der Realschule untergebracht werden soll, soll die Gemeinde Burbach sein.

Bezirksregierung muss zustimmen

Die Kopernikusschule und die Realschule des Freien Grundes sollen jahrgangsweise ab dem Schuljahr 2016/17 aufgelöst werden. Die Kinder und Jugendlichen, die diese beiden Schulen derzeit besuchen, können also ihren Abschluss weiterhin verwirklichen.

Der Rat Burbach hat bereits grünes Licht gegeben, nun fehlt noch die Zustimmung der Bezirksregierung Arnsberg. Außerdem sind die Eltern gefragt: Nur wenn mindestens 50 Anmeldungen für den Teilstandort Neunkirchen für das Schuljahr 2016/17 vorliegen, geht die Sekundarschule an den Start.

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