„Bislang liegen wir gut in der Zeit“

Kanalbauarbeiten in der Wildener Straße schreiten voran

Die Sanierungsarbeiten in der Wildener Straße liegen laut Gemeinde voll im Zeitplan

Neunkirchen - Der Ausbau der Wildener Straße in Neunkirchen liegt bislang im Zeitplan. Etwa zehn bis zwölf Meter Kanalleitungen werden dort derzeit Tag für Tag unter die Erde gebracht.

Gleich zu Beginn der Maßnahme galt es einen diffizilen Bauabschnitt zu bewältigen: Über eine Strecke von 32 Metern wurden Stahlschutzrohre mittels eines Press-Bohr-Verfahrens unter den Gleisen der Kreisbahn Siegen-Wittgenstein in fünf Meter Tiefe verlegt. Nur auf diese Weise ließ sich der Bahnverkehr aufrechterhalten, heißt es in einer Presseinfo der Gemeinde.

Die Rohre mit einem Durchmesser von einem Meter nehmen neben Kanalleitungen auch Leerrohre auf. Sie können bei künftigen Baumaßnahmen genutzt werden, ohne dass es erneut zu massiven baulichen Eingriffen kommen muss.


Vom Bahnübergang aus, arbeitet sich das Tiefbau-Team derzeit in Richtung Familienbad vor. Wenngleich die umfangreichen Baumaßnahmen im Neunkirchener Ortsteil Salchendorf noch bis Mitte des kommenden Jahres dauern werden, so zeigt man sich im Fachbereich Bauen und Umwelt im Rathaus doch sehr zuversichtlich über den Fortgang der Arbeiten. „Bislang liegen wir gut in der Zeit“, erklärt Fachbereichsleiter Martin Reinschmidt.

800 Meter Fahrbahn werden erneuert

Die Maßnahmen umfassen zunächst den Bereich der Bürgersteige: Hier wird parallel zu dem bereits bestehenden Mischwasserkanal derzeit ein neuer Regenwasserkanal verlegt. Außerdem stehen die Sanierung bzw. Erneuerung der Kanal- und Wasserleitungsanschlüsse der Anlieger auf dem Plan.

Sobald diese Arbeiten, für die sich die Gemeindewerke verantwortlich zeichnen, abgeschlossen sind, soll der Landesbetrieb Straßen NRW als zuständiger Straßenbaulastträger der L722 die Fahrbahndecke auf einer Länge von etwa 800 Metern erneuern. Insgesamt etwa 2,2 Mio. Euro investiert die Gemeindeverwaltung in die neue Infrastruktur.

Da der Verkehr trotz Ampelregelung und einspuriger Verkehrsführung verhältnismäßig reibungslos verlaufe, sei es bislang zu keinen größeren Problemen gekommen, so Reinschmidt. Nach wie vor bittet die Gemeindeverwaltung Anwohner und Pendler in diesem Zusammenhang aber um Nachsicht.

Rückfragen beantwortet der Fachbereich Bauen und Umwelt unter Tel. 02735/767309.

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