Motto lautet: „Respekt für dich, für mich, für andere – in Bolivien und weltweit!“

Neunkirchener Sternsinger sammeln Geld für benachteiligte Kinder

Bürgermeister Bernhard Baumann machte sich bei seinem Besuch im Bonifatiushaus in Neunkirchen ein Bild von den Vorbereitungen der Sternsinger. Die Segensbitte nahm er gleich mit, um sie anschließend am Ratssaal zu fixieren.

Neunkirchen. An diesem Wochenende sind die Neunkirchener Sternsinger wieder im gesamten Gemeindegebiet unterwegs. Sie schreiben die Segensbitte 20*C+M+B+16“, eine Abkürzung der lateinischen Worte „Christus mansionem benedicat“ („Christus segne dieses Haus“) an die Haustüren oder Türbalken und sammeln Geld für benachteiligte Kinder in anderen Ländern.

Bereits am Mittwoch, dem Dreikönigstag, war Bürgermeister Bernhard Baumann zu Gast im Bonifatiushaus, um den Sternsingern einen Besuch abzustatten. An diesem Tag trafen sich die Kinder, um sich Gewänder auszusuchen, Kronen zu basteln sowie Texte und Lieder für ihren Weg von Haus zu Haus einzustudieren. Die Organisatorin Claudia Sieler konnte dazu nicht nur katholische Kinder gewinnen. Auch junge Protestanten unterstützen die Aktion des Kindermissionswerks in diesem Jahr wieder. Bürgermeister Baumann lobte die Bereitschaft der jungen Christen, auf diese Weise weniger privilegierten Kindern zu helfen. In diesem Jahr lautet das Motto der Sternsinger: „Respekt für dich, für mich, für andere – in Bolivien und weltweit!“ In dem südamerikanischen Staat werden viele Kinder wegen ihrer ländlichen Herkunft ausgegrenzt oder gehänselt. Damit auch sie eine Chance auf eine gute Zukunft, auf Schulbildung oder eine Ausbildungsstelle haben, unterstützt das Kindermissionswerk zahlreiche Kindergärten, Kinder- und Jugendzentren, Werkstätten und Geschäfte in Bolivien, aber natürlich auch in vielen anderen Ländern der Welt.

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