Defizit von 1,2 Millionen Euro

Neunkirchener Gemeinderat stimmt Haushaltsplan für 2018 mehrheitlich zu

Neunkirchen. Der Haushalt für das kommenden Jahr stand in dieser Woche auch in Neunkirchen auf der Agenda des Rates.

Das Gremium stimmte dem Entwurf mehrheitlich zu. Laut diesem plant die Hellergemeinde im kommenden Jahr mit einem Defizit von rund 1,2 Millionen Euro. Erträgen in Höhe von rund 30,8 Millionen Euro stehen Aufwendungen von rund 32 Millionen Euro gegenüber. Der größte Posten auf der Ausgabenseite ist mit rund 12,4 Millionen Euro wieder einmal die Kreisumlage, die seitens der unterschiedlichen Ratsfraktionen abermals scharf kritisiert wurde. 

Haupteinnahmequelle bleibt mit 12,8 Millionen Euro die Gewerbesteuer. 5,9 Millionen Euro nimmt die Gemeinde mit der Einkommenssteuer ein. 

Mit der Verabschiedung des Haushaltsentwurfs stimmte der Rat mehrheitlich auch für eine Erhöhung der Grundsteuer B. Sie wird um 50 Prozentpunkte auf insgesamt 525 Prozentpunkte angehoben. Die Erhöhung spült zusätzliche 220.000 Euro in die Gemeindekasse – ein Mehrertrag, der nötig sei, um das Ziel, nämlich den Haushaltsausgleich im Jahr 2020, zu erreichen, so Kämmerer Marco Schwunk. Auch die Gewerbesteuer wird um 10 Prozentpunkte auf nunmehr 435 Prozentpunkte angehoben. 

Investieren möchte die Gemeinde im kommenden Jahr rund 3,9 Millionen Euro. Wesentliche Positionen sind Tiefbaumaßnahmen im Bereich Lohmannsfeld und K 23 (insgesamt rund 1,4 Millionen Euro), Hochbaumaßnahmen an der Großturnhalle am Rassberg, für die Modernisierung der Aula, für die Modernisierung der Kopernikusschule und für die Erweiterung der Mensa der Sekundarschule (insgesamt rund 1,1 Millionen Euro) sowie die Beschaffung von Fahrzeugen für die Feuerwehr (Drehleiter) und den Bauhof (insgesamt 700.000 Euro).

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