„Pfarrau“ wird umgestaltet: Gewinner des Architekturwettbewerbs stehen jetzt fest

Die Verantwortlichen stellten das die Pläne für das Wohnquartier „Pfarrau“ vor.

Neunkirchen. Zu einem schönen Eingangstor für Neunkirchen soll das Wohnquartier „Pfarrau“ werden. Zur Bekanntgabe des Architekturwettbewerbs für das Quartier in Neunkirchen, das von der Kreiswohnungsbau- und Siedlungsgesellschaft mbH Siegen (KSG) gebaut werden soll, begrüßte Neunkirchens Bürgermeister Dr. Bernhard Baumann im Otto Reiffenrath-Haus neben Landrat Andreas Müller auch zahlreiche Gäste.

14 Bestandsgebäude aus dem Baujahr 1963 mit einer Gesamtwohnfläche von 5.100 Quadratmeter, die aus 84 Wohnungen bestehen, besitzt die KSG am Standort. Davon sind acht Gebäude Anfang der 90er mit neuen Heizungsanlagen und neuen Badezimmern modernisiert worden. Sechs Gebäude wurde ausschließlich mit einer Heizung modernisiert, um preiswerten Wohnraum zu erhalten. Insgesamt sechs Gebäude wiesen einen erheblichen Instandhaltungsstau auf.

Daher haben sich die Verantwortlichen dazu entschlossen, die Gebäude mit erheblichem Instandhaltungsstau abzureißen und durch einen Neubau zu ersetzen. „Die erhaltenswerten Gebäude werden optisch aufgewertet und teilweise mit neuen Balkonen ausgestattet“, sagte Daniel Aktas von der KSG.

Die Gebäude Pfarrau 23 Pfarrau 25, 27, 29 Pfarrau 28, 30 mit 36 Wohnungen sowie der Garagenanlage fallen daher der Baggerschaufel zum Opfer. Die KSG hatte in diesem Zusammenhang einen Architekturwettbewerb aufgerufen, an der sich insgesamt zehn Architekturfirmen beteiligt hatten. Alle Teilnehmer hatten in diesem Zusammenhang die gleichen Aufgabenstellungen zu bewältigen. Insgesamt wurde ein Gesamtbetrag in Höhe von 64.000 Euro ausgelobt.

Den ersten Preis (32.000 Euro) belegte das Architekturbüro Klein aus Netphen mit PASD Feldmeier Wrede aus Hagen, und Tamkus Landschaftsarchitektur aus Dortmund. Der zweite Preis (19.200 Euro) ging an Jung und Katz Architektur, Kreuztal, mit Joachim Sondermann, Landschaftsarchitekt, Olpe. Den dritten Preis (12.800 Euro) sicherte sich die Almasi und Stein Planungsgrupp aus Siegen mit der Landschaftsarchitektin Carola Schnug-Börgerding aus Altenkirchen.

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