SPD in Schwerin

Es muss nicht unbedingt die Südsee sein. Auch Schwerin, die Landeshauptstadt von Mecklenburg-Vorpommern mit ihren Seenlandschaften, der malerischen Altstadt sowie dem Schloss beeindruckt die Besucher.

Diese Meinung vertraten über 40 Teilnehmer einer Reisegruppe der Neunkirchener SPD, die sich fünf Tage in Schwerin, Wismar und Umgebung aufhielten. Natürlich standen auf dem von SPD-Gemeindeverbands-Vorsitzenden Hans-Dieter Moritz organisierten Reise auch politische Gespräche auf dem Programm. Die Schweriner Landtagsabgeordnete Martina Tegtmeier empfing die Neunkirchener im Schweriner Willy-Brandt-Haus und sprach eine breite Themenpalette von Vorhaben und Problemen der Mecklenburgischen Landespolitik an. Sie wies unter anderem darauf hin, dass zurzeit ein Gesetzentwurf zur Neuausrichtung der kommunalen Finanzausstattung sowie Handlungsempfehlungen einer Enquetekommission für Zusammenschlüsse von Gemeinden (Gebietsreform) intensiv diskutiert werden. Sie berichtete auch von der Geschichte des Willy-Brandt-Hauses in Schwerin, in dem von 1927 bis zur Machtübernahme der Nazis 1933 die Redaktion der Zeitung "Das freie Wort" arbeitete.

Weitere Höhepunkte waren eine Schifffahrt mit der "Weißen Flotte" durch die Schweriner Sieben-Seen-Landschaft und der Besuch der Hansestadt Wismar, mit der größten im Ostseeraum erhaltenen Altstadt, den zahlreichen Kirchen und der sehenswerten Backsteingotik. "Meck-Pomm ist eine Reise wert" war das Fazit aller Teilnehmer.

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