Hellerthaler blicken auf 175 Jahre zurück

Stolzes Jubiläum

Die ehemalige Königin Nadine Hövelmann (links) wünscht dem neuen Schützenpaar Diethelm und Monika Morher alles Gute für ihre Regentschaft. Foto: Uwe Pfeiffer

Es ist ein stolzes Jubiläum, das die Hellerthaler Schützengesellschaft feiert: Ganze 175 Jahre besteht der Verein mittlerweile. Anlass genug, um auch mal auf die Anfänge zu blicken.

Die Geburtsstunde des Vereins war am 21. Juni 1840 im Gasthaus von Peter Krumm in Neunkirchen.

70 Männer waren der Einladung gefolgt, um den Verein aus der Taufe zu heben. Dr. Weinbrenner, Landrichter Rohden, H.D.F. Schneider, Friedrich Gontermann und W.L. Gontermann übernahmen das Amt der „Taufpaten“.

175 Jahre später zählt der Verein rund 80 Mitglieder und wird vom 1. Vorsitzenden Albert Podzimek geführt. Regiert werden die Schützen aktuell von König Diethelm Morher und seiner Prinzessin Monika Morher, die vergangene Woche das bisherige Schützenpaar Nadine Hövelmann und Frank Schlosser ablösten.

25 Jahre im Verein

Neben dem Vereinsjubiläum blickt das amtierende Schützenpaar auf eine 25-jährige Vereinszugehörigkeit zurück und hat daher gleich doppelten Grund zu feiern. Mit dem 316. Schuss holte Diethelm Morher den Vogel von der Stange und setzte sich damit die Krone auf. Jochen Homilius schoss mit dem 45. Schuss den Reichsapfel. Die abgelöste Königin Nadine Hövelmann holte sich mit dem 52. Schuss das Zepter.

Großer Umzug und Schützenfest

Drei Tage stehen in Neunkirchen ganz im Zeichen des Jubiläums. Während am Freitag um 18 Uhr die Kranzniederlegung am Ehrenmal stattfindet, ehe mit befreundeten Vereinen ein Umzug inklusive Musikbegleitung stattfindet und ab 21.30 Uhr der große Zapfenstreich folgt, steigt am Samstag das Schützenfest im Bürgerhaus. Hier werden auch die neuen Majestäten offiziell gekrönt.

Neben einer großen Tombola sorgt die Band „Sunshine“ für musikalische Unterhaltung. Den Abschluss der Jubiläumsfeierlichkeiten bildet am Sonntag ab 11 Uhr ein Frühschoppen auf dem Rathausplatz, der musikalisch von „Schneeweißchen und Rosenrot“ umrahmt wird. Kulinarisches Highlight ist die „Ströhrer“ Erbsensuppe.

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