Bis zum Ende der Baumaßnahme

Tempolimit soll Lärmbelastung in der Wildener Straße reduzieren

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Tempo 30 in der Wildener Straße. Die Gemeinde reagiert mit Geschwindigkeitsbegrenzung auf die hohe Lärmbelastung durch die Baustelle.

Neunkirchen - Die Gemeinde Neunkirchen reagiert mit einem Tempolimit auf nächtliche Lärmbelastung durch die Baustelle in der Wildener Straße.

„Wir liegen im Zeitplan“, heißt es aus dem Neunkirchener Rathaus, wenn es um den Ausbau der Wildener Straße geht. Mitte des Jahres sollen die Arbeiten an der L 722 abgeschlossen sein, bis dahin müssen sich die Verkehrsteilnehmer, insbesondere aber die Anwohner, auf Einschränkungen hinsichtlich Nutzung und Qualität der Strecke einrichten.

Durch die bisher durchgeführten Kanalbauarbeiten ist die Fahrbahndecke im gesamten Bauabschnitt in Mitleidenschaft gezogen worden. Fräskanten und der übergangsweise eingebaute Schotter erhöhen jedoch die Lautstärke des passierenden Verkehrs: Insbesondere Lkw erzeugen Lärm und bringen die Anwohner während der Nacht um ihren Schlaf.

Die Gemeindeverwaltung hat nun mit der Aufstellung von Tempo-30-Schildern auf der etwa 800 Meter langen Strecke reagiert. „Bis zum Ende der Baumaßnahme wird die Geschwindigkeitsbeschränkung bestehen bleiben“, sagt Bürgermeister Dr. Bernhard Baumann. „Durch die Bautätigkeit sind die Anwohner ohnehin einer größeren Lärmbelastung ausgesetzt, mit Tempo 30 können wir zumindest auf die Lautstärke des fließenden Verkehrs Einfluss nehmen und diesen verringern. Die Anwohner sind glücklicherweise sehr verständnisvoll.“

Mitte 2020 soll die Baumaßnahme beendet sein, dann soll der Verkehr wieder leiser und reibungsloser auf der Wildener Straße rollen.

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