Erneuerung des Bodens und der Fenster im Frühjahr

Sanierung der Großturnhalle schreitet weiter voran - Uneingeschränkte Nutzung soll ab Sommer möglich sein

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Um die Arbeiten an der Hallendecke sicher und problemlos ausführen zu können, wurde in der Großturnhalle am Rassberg ein Flächengerüst aufgebaut.

Neunkirchen. Nachdem umfangreiche brandschutztechnische Auflagen zur Erhaltung der Versammlungsstätte an der Großturnhalle den Bauzeitenplan mächtig durcheinander gerüttelt hatten, konnten in den letzten Tagen an der Großturnhalle am Rassberg Fortschritte im Bauverlauf erzielt werden.

Die neu eingebaute, ballwurfsichere Akustikdecke ist fast verschlossen, die energiesparenden LED-Hallenlampen wurden in Betrieb genommen, und auch die aus brandschutztechnischen Gründen eingebauten RWA-Lichtkuppeln sind inzwischen fertig eingebaut und verkleidet. „In den kommenden Tagen sollen letzte technische Arbeiten im Bereich des Brandschutzes durchgeführt werden, sodass mit einer Demontage des Flächengerüstes für die letzte Februarwoche gerechnet wird“, schreibt die Gemeinde in einer Pressemitteilung. Auf dem Gerüst in acht Metern Höhe lagern hunderte Holzbohlen, um den Handwerkern eine ebene Basis für ihre Arbeiten zu ermöglichen.

Die Verwaltung plant, nach Abbau des Gerüstes den bestehenden Hallenboden auf eine vorübergehende, teilweise Nutzbarkeit zu prüfen. Sollte dies der Fall sein, könnte die Halle für eine eingeschränkte Nutzung im Bereich des Vereins- und Schulsports bis zu den Pfingstferien vorübergehend freigegeben werden. Für den Zeitraum bis zum Ende der Sommerferien steht dann die letzte Schließung der Halle an. Während dieser Phase sollen der alte Hallenboden entfernt, die vorhandene Fensterfassade durch eine neue, wärmegedämmte Fassade mit Wärmeschutzverglasung ersetzt und weitere Arbeiten im Bereich des Brandschutzes ausgeführt werden. Abschließend erhält die Halle einen neuen Schwingboden.

Insgesamt sind in diesem Jahr Sanierungsmaßnahmen mit einem Gesamtvolumen von 402.000 Euro geplant, von denen rund 100.000 Euro aus dem Konjunkturinvestitionsförderungsprogramm (KInvFöG NRW) durch Zuschussförderung übernommen werden. Zu Beginn des Schuljahres 2018/2019 solle die Halle dann dem Vereins- und Schulsport wieder uneingeschränkt zur Verfügung stehen, erklärte die Gemeinde abschließend.

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