Schmidt-Nienhagen-Medaille für Karin Piorkowski und Erich Meyer

Verborgenes Engagement

Verleihung der Schmidt-Nienhagen-Medaille: v.li. Michael Sittler, Karin Piorkowski, Guntram Schneider, Erich Meyer und Heinz-Werner Feuring.

Die SPD-Kreistagsfraktion hat in Neunkirchen zum sechsten Mal die Schmidt-Nienhagen-Medaille für herausragendes sozialdemokratisches ehrenamtliches Engagement verliehen.

Im Otto-Reiffenrath-Haus und in Anwesenheit von Landrat Müller, MdB Willi Brase sowie den MdLs Tanja Wagener sowie Falk Heinrichs erinnerte Fraktionsvorsitzender Michael Sittler in seiner Begrüßungsansprache noch einmal an die Intention der Fraktion mit der Auszeichnung das oft verborgene ehrenamtliche Engagement innerhalb und außerhalb der sozialdemokratischen Partei auch nach außen hin zu würdigen.

Er erinnerte auch an die Namensgeber der Medaille, die ehemaligen SPD-Landräte Hermann Schmidt und Walter Nienhagen, die sich zeitlebens für die Region eingesetzt haben.

Die Preisträger, Karin Piorkowski aus Siegen und Erich Meyer aus Neunkirchen, engagieren sich bereits seit Jahrzehnten in verschiedenen Bereichen innerhalb und außerhalb der Partei aktiv und ehrenamtlich. Karin Piorkowski übernehme in vielen Bereichen Verantwortung, so Laudator Joachim Pfeifer, Vorsitzender des vorschlagenden Ortsvereins Siegen-Süd, als ehrenamtliche Richterin oder in der IG-Metall.

Karin Piorkowski hat sich außerordentliche Verdienste für das Kochen im Alter erworben. Einmal die Woche kocht sie im Projekt „Leben im Alter“ im Haus Herbstzeitlos Mittagessen für rund 30 ältere Mitbürger, „immer frisch zubereitet und liebevoll serviert“.

Auch Preisträger Erich Meyer, in Neunkirchen „bekannt wie ein bunter Hund“, so Laudator Hans Dieter Moritz, engagiert sich sowohl in der Partei als auch außerhalb mit großem Elan. So ist er seit 49 Jahren Mitglied der IG Metall, war lange Jahre als Betriebsratsvorsitzender aktiv und bringt sich seit langem im Heimat- und Verschönerungsverein ein, zuletzt bei der Versetzung des Ehrenmals in Neunkirchen. Den beiden sichtlich gerührten Preisträgern überreichte Fraktionsvorsitzender Michael Sittler gemeinsam mit Festredner Guntram Schneider, NRW-Minister für Arbeit, Integration und Soziales, die Schmidt-Nienhagen-Medaille und die gerahmte Urkunde.

Minister Schneider unterstrich in seiner Festrede die Bedeutung des Ehrenamtes für die Gesellschaft. Ehrenamtliche seien der Kit der Partei, sie schafften Vertrauen beim Bürger und erhielten die Zivilgesellschaft lebendig. In NRW engagierten sich 6 der 18 Millionen Bürger ehrenamtlich. Auch aktuell sei wieder Ehrenamt gefragt, um die Flüchtlingsfrage bewältigen zu können. Man solle das Vertrauen der Flüchtlinge auch als Auszeichnung verstehen, nicht nur als Herausforderung, so Schneider weiter.

Festlich umrahmt wurde die Veranstaltung von Liedbeiträgen des Vorwärts-Chores des SPD-Unterbezirks Siegen-Wittgenstein.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare