Föschbe bekommt endlich „neue“ K 93

Bauarbeiten an der K93 in Niederfischbach sind angelaufen

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Niederfischbach – Nach vielen Jahren des Wartens, nach Demos und Unterschriften-Aktionen ist es nun endlich soweit: Die Kreisstraße 93 in Niederfischbach wird saniert. Seit etwa zwei Wochen rollen dort bereits die Bagger der Verbandsgemeindewerke Kirchen – nun gaben auch Landrat Dr. Peter Enders, Verbandsbürgermeister Maik Köhler, Ortsbürgermeister Dominik Schuh sowie Mitglieder des Gemeinderates und der Aktionsgemeinschaft den offiziellen Startschuss für die Maßnahme.

Ortsbürgermeister Dominik Schuh zeigte sich erleichtert über den Baustart. Immerhin fiebere man jetzt schon „eine zweistellige Anzahl an Jahren“ darauf hin. Verbandsbürgermeister Köhler sagte, es sei „ein wichtiges Signal“, dass der Kreis die Maßnahme anpacke.

 Auch Landrat Dr. Peter Enders war vor Ort. Er informiere sich derzeit zwecks Priorisierung vor Ort über den Zustand der Kreisstraßen: „Ich bin ja Arzt von Beruf – und vor der Therapie kommt die Diagnose.“ Die Diagnose für die K 93 ist bekannt und die Therapie beschlossene Sache: Die Kreisstraße wird auf einer Gesamtlänge von 1610 Metern im Bereich Hahnhof bis Ortseingang Niederfischbach (Eisenstraße) einschließlich der Brückenbauwerke saniert.

Seit Jahren hatten die Föschber sich dafür eingesetzt, dass die Straße wieder instand gesetzt wird. Die Aktionsgemeinschaft hatte sogar eine Demo organisiert, bei der etwa 2000 Menschen auf die Straße gingen. „Besser als ein Einschreiben mit Rücksendeschein“ sei auch die Übergabe der Unterschriftenliste an Verkehrsminister Volker Wissing gewesen, waren sich alle Anwesenden einig. Dadurch sei die Thematik deutlich vorangebracht worden. „Querbet durch alle politischen Parteien“ habe man sich engagiert, berichtete der Beigeordnete Matthias Otterbach.

Seit etwa zwei Wochen wird von den Verbandsgemeindewerken im Bereich Eicherhof die Wasserleitung in der Straße neu verlegt. Die Straßenbeleuchtungskabel werden ebenfalls unterirdisch verlegt. Die Arbeiten werden voraussichtlich etwa zwei bis drei Wochen in Anspruch nehmen. Danach sollen dann die Sanierungsarbeiten starten. Der erste Bauabschnitt reicht vom Ortseingang Hahnhof bis zur Einmündung Eisenstraße. Die Umleitung führt derzeit über die L 280. Die Abfahrt Harbach bleibt für den gesamten Zeitraum der Bauarbeiten geöffnet.

Das Teilstück von der Eisentraße bis Hüttseiferweg ist für 2020 geplant. Nach Ende der Baumaßnahme soll die Ortsgemeinde die Kreisstraße übernehmen, Ausgenommen sind hierbei die Brückenbauwerke, die beim Kreis bleiben sollen. 

Die Gesamtkosten betragen 1.166.000 Euro. Die Investitionen des Kreises belaufen sich auf ca. 867.000 Euro, wovon das Land etwa Zweidrittel der Kosten trägt.

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