Verleihung fand am Donnerstag statt

Heimat-Preis der Gemeinde Wilnsdorf hat gleich drei Sieger

Die Vertreter der drei Siegervereine mit Bürgermeisterin Christa Schuppler und Florian Schmidl (l.).

Wilnsdorf - Die Gemeinde Wilnsdorf hat am Donnerstagabend zum ersten Mal den Heimat-Preis verliehen. Am Ende setzten sich gleich drei Siegervereine durch.

Die Preise gingen an den Bürgerverein Wilgersdorf für das ehrenamtliche Engagement zur Erhaltung des Badeweihers, den Heimat- und Bürgerverein Wilden zur Förderung dörfliches ehrenamtliches Engagement, sowie an den Bürgerverein „Zur alten Linde“ zum Erhalt des historischen Gebäudes „Alte Linde“ in Niederdielfen. Die drei Preisträger werden sich anschließend einem Wettbewerb auf Landesebene stellen.

Unter dem Motto „Heimat. Zukunft. Nordrhein-Westfalen. Wir fördern, was Menschen verbindet“ hatte das Land NRW ein Programm zur Heimatförderung ins Leben gerufen. Der Rat der Gemeinde Wilnsdorf hatte beschlossen an diesem Landesprogramm teilzunehmen und den Heimat-Preis für die Gemeinde Wilnsdorf erstmalig ausgelobt. Mit der Auszeichnung sollte das lokale Engagement von ehrenamtlich Tätigen in der Kommune sichtbar gemacht und besonders gewürdigt werden.

Gemeinde stockt Preisgeld auf

Akteure und Initiativen aus der Gemeinde Wilnsdorf hatten die Chance, sich für den mit insgesamt 5.000 Euro dotierten Wilnsdorfer Heimat-Preis zu bewerben. 

Bei der Preisvergabe im Wilnsdorfer Museum begrüßte Wilnsdorfs Bürgermeisterin Christa Schuppler die Teilnehmer der drei Vereine, die sich für den Heimat-Preis besonders hervorgetan haben.

Insgesamt hatten acht Vereine hatte an der Vergabe zum Heimat-Preis teilgenommen. Die Jury hatte sich dazu entschlossen, dass kein erster, zweiter oder dritter Preis ausgelobt werden sollte, sondern die 5.000 Euro unter den drei Gewinnern zu teilen.

Von der Gemeinde Wilnsdorf wurde dieser Betrag um 100 Euro erhöht, damit jeder der drei Preisträger jeweils mit 1.700 Euro bedacht werden konnte.

Hintergrund

Um an der Ausschreibung teilzunehmen, mussten bestimmte Kriterien erfüllt sein.

Die Heimatpflege oder Heimatkunde fördern. Als Projekt oder laufendes Engagement bereits umgesetzt sein. In der Gemeinde verortet sein. Gemeinnützig, und für die Öffentlichkeit zugänglich und erleb- bzw. nutzbar sein.

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