„Be smart, don't start“: Realschule Wilnsdorf teilnahmestärkste Schule bei Nichtraucheraktion

Der an der Realschule Wilnsdorf für die Aktion „be smart“ verantwortliche Lehrer Michael Martin (re.) und die AOK-Vertreterin Jana Weingarten (3.v.l.) freuten sich mit einigen Schülerinnen und Schüler aus dem 6er Jahrgang, die stellvertretend für alle Klassen, den Preis entgegen nahmen.

Wilnsdorf. Die Nichtraucheraktion „be smart – don’t start“ 2017/2018 für Schülerinnen und Schüler ist erfolgreich abgeschlossen. 

Eine besondere Auszeichnung, nämlich 150 Euro, erhielt in diesem Jahr unter anderem die Realschule Wilnsdorf, die mit sieben Klassen die teilnahmestärkste Schule im Kreis war.

„Für unseren Bereich hier hatten sich 56 Klassen angemeldet. 47 Klassen haben bis zum Schluss durchgehalten“, so Martin Büdenbender von der AOK. Bundesweit hat der Nichtraucher-Wettbewerb der AOK im abgelaufenen Schuljahr eine neue Rekordmarke gesetzt. 79,45 Prozent der angemeldeten Schulklassen den Wettbewerb erfolgreich beendet. Dies ist der höchste Wert in der 21-jährigen Geschichte des Wettbewerbs. Im Schuljahr 2017/18 haben sich insgesamt mehr als 6700 Schulklassen mit rund 180.000 Schülern beteiligt.

Jutta Capito, stv. Landrätin und seit einigen Jahren Schirmherrin der Aktion: „ Allen Schülerinnen und Schülern, die es geschafft haben, nicht mit dem Rauchen zu beginnen, gratuliere ich herzlich. Mein Dank gilt darüber hinaus auch den betreuenden Lehrkräften. Ohne ihr Engagement, auch über den normalen Unterricht hinaus, wären solche guten Aktionen nicht umsetzbar“.

Seit dem Beginn des Programms im Schuljahr 1997/1998 sind mittlerweile 152.795 Klassen und rund vier Millionen Schülerinnen und Schülern dabei gewesen. Den Hauptpreis, eine Klassenreise im Wert von 5.000 Euro aus Mitteln der Deutschen Krebshilfe, hat eine Klasse aus Sachsen-Anhalt gewonnen. Weitere Preise hat die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA) gestiftet. Die AOK fördert das Projekt „Be smart - Don’t start“ seit dem Schuljahr 2005/2006. Ziel der Wettbewerbs ist es, dass Kinder und Jugendliche erst gar nicht mit dem Rauchen anfangen und lernen, möglichen Gruppenzwängen zu widerstehen. Schülern, die bereits mit dem Rauchen experimentieren, soll der Wettbewerb Anreize und Hilfe bieten nicht zu regelmäßigen Rauchern zu werden und den Zigarettenkonsum wieder einzustellen. 

Außerdem beinhaltet das Programm begleitende gesundheitsfördernde Maßnahmen in der Klasse. Die Aktion ist umfänglich wissenschaftlich untersucht. Demnach stoße der Wettbewerb auf eine hohe Akzeptanz bei Lehrkräften, Schülerinnen und Schülern gleichermaßen. Die Studien weisen darauf hin, dass Einstieg und Progression des Rauchens verhindern oder zumindest verzögern kann und keine negativen Nebenwirkungen wie etwa Mobbing durch andere provoziert, heißt es in der Pressemitteilung.

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