Anfragen vor der nächsten Ratssitzung

CDU Wilnsdorf:  „Vierte Vollsperrung für Bürgerschaft und Geschäftswelt unzumutbar“

Auch die Beschilderung an der Einfahrt Werkstraße in Rudersdorf stieß der CDU bei einer Ortsbegehung sauer auf. 

Wilnsdorf. Vor der nächsten Ratssitzung in Wilnsdorf am Donnerstag, 15. März stellt die CDU zwei Anfragen: zum einen zum baufälligen Teilstück Ortsausgang Gernsdorf bis Kreisel Rudersdorf, zum anderen zu der aus Sicht der Christdemokraten schlecht einsehbaren Beschildung in Rudersdorf, Einfahrt Werkstraße, die Lkw-Fahrer in Bedrängnis und dadurch Vorgärten in Gefahr bringe.

„Wie uns bereits im Dezember 2017 mitgeteilt wurde, ist die Fortführung des dritten und letzten Bauabschnitts der bestandsorientierten Ertüchtigung der Ortsdurchfahrt Gernsdorf im Frühjahr 2018 angedacht. Auf wenig Verständnis in der Bevölkerung ist die angekündigte Vollsperrung der L 722 gestoßen, obwohl es dazu keine Alternative gibt. Der Verkehr wird weiträumig umgeleitet werden müssen“, schreibt die CDU in ihrer ersten Anfrage. 

„Im weiteren Verlauf der Straße Richtung Rudersdorf zeigen sich ebenfalls erhebliche Mängel, auch dieses Teilstück muss dringend saniert werden. Wohl wissend, dass die Gemeinde für diese Maßnahme nicht zuständig ist, aber entsprechende Nachfragen aus der Bevölkerung an die CDU-Ortsunionen Gernsdorf und Rudersdorf herangetragen wurden, ergeben sich folgende Fragen: 

  • Wann und in welchem Zeitrahmen soll die Maßnahme durchgeführt werden? 
  • Sind dazu bereits Gespräche und Vereinbarungen mit Straßen NRW getroffen worden? 
  • Kann die Strecke Ortsausgang Gernsdorf bis zum Kreisel Rudersdorf (ca. 640 Meter) in Verbindung mit dem Ausbau der Ortsdurchfahrt Gernsdorf in einem Zuge mit ausgebaut werden? Die CDU: „Hier bitten wir um Prüfung mit dem Landesbetrieb. Wir sind der Meinung, dass man der Bürgerschaft und auch der Geschäftswelt nicht noch eine vierte Vollsperrung zumuten sollte.“

    In der zweiten Anfrage schildert die CDU ihre Eindrücke von einer Ortsbegehung in Rudersdorf, die unter anderem die Beschilderung an der Einfahrt Werkstraße zum Gegenstand hatte: „Die Schilder, welche eigentlich auf besondere Probleme hinweisen sollen, verdecken sich teilweise gegenseitig und sind durch den Lieferverkehr der Fa. Oehmetic nicht oder nur schwer erkennbar.“ Die Beschilderung weise nicht oder nur unzulänglich darauf hin, dass ein längeres Gespann wie beispielsweise eine Zugmaschine mit Auflieger, nicht durch die engen Kurven, ein höherer Aufbau als 2,50 Meter nicht durch die Bahnüberführung fahren kann“, heißt es in dem Schreiben. „Dies führt dazu, dass die Lkw rückwärts die gesamte Werkstraße wieder zurückfahren müssen. Dabei blockieren sie nicht nur die gesamte Straße, sondern fahren sich in Vorgärten fest und richten dort erhebliche Schäden an.“

    Der Vorschlag der Christdemokraten: „Die Situation ließe sich entspannen, wenn die Verkehrszeichen Nr. 265, Nr. 1048-15 und Nr. 1000-10 gut sichtbar angebracht würden. Der Beschlussvorschlag: „Die Verkehrszeichen Nr. 265, Nr. 1048-15 und Nr. 1000-10 sollen an der Einfahrt der Werkstraße (Grundstück) anzubringen und die übrigen Schilder entfernt werden. Die Gemeinde Wilnsdorf wird dies bei der Straßenverkehrsbehörde des Kreises Siegen-Wittgenstein so beantragen und die Beschilderung nach Anordnung entsprechend ausführen.“

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