Feuerwehr barg den 30-Jährigen 

Vermisster Mann aus Herkersdorf in der Sieg gefunden - Spaziergänger entdeckten leblose Person

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Die Polizei in Siegen gab beaknnt, dass der vermisste 30-Jährige in der Sieg gefunden wurde. 

Der vermisste Mann (30) aus Herkersdorf, der seit dem 23. Februar als vermisst galt, wurde am heutigen Sonntag (15.März) gegen 16 Uhr in der Sieg gefunden.

  • In Siegen wurde ein Mann aus Kirchen-Herkersdorf vermisst.
  • Die Polizei vermutete, dass er in die Sieg gefallen ist.
  • Am 15. März wurde er in der Nähe von Freusburg gefunden

Update, 15. März, 21.15 Uhr:

Spaziergänger hatten eine

leblose Person

in der Sieg gesichtet. Die Person befand sich unterhalb eines Brückenbauwerkes

in der Nähe von Freusburg (Rheinland-Pfalz)

und konnte durch die Feuerwehr Kirchen geborgen werden. Bei der Person handelt es sich um den vermissten 30-Jährigen aus Kirchen-Herkersdorf, nachdem seit dem 23. Februar gesucht wurde. 

Der Mann war vermutlich in der Siegener Innenstadt in der Nacht in den Fluss Sieg gestürzt.

Update, 4. März, 12.23 Uhr:Wie der Löschzug Brachbach auf seiner Facebook-Seite mitteilt, alarmierte die FEZ Kirchen den Löschzug Brachbach gestern Nachmittag zusammen mit anderen Tagalarmkräften des Siegtals (Feuerwehr LZ 7 Mudersbach Löschzug 9 - Niederschelderhütte Feuerwehr LZ 3 - Freusburg Feuerwehr LZ 1 - Kirchen ELW Kirchen FEZ Kirchen Wehrleitung) zu Suche nach dem Vermissten aus Herkersdorf. Der Brachbacher Löschzug verfügt seit einiger Zeit über ein Rettungsboot und speziell dafür ausgebildete Einsatzkräfte. 

Begonnen wurde mit der Suche sowohl von Land als auch vom Wasser in Niederschelderhütte an der Landesgrenze. "Mit unserem Rettungsboot wurde somit die komplette Sieg bis hin zum Kirchener Wehr in der Höhe des Bowlingcenters abgesucht. Außerdem wurden alle Ufer durch die Einsatzkräfte der alarmierten Einheiten abgesucht. Leider blieb auch diese Suche erfolglos", informiert der Löschzug.

Die Siegener Rettungskräfte haben die Suchmaßnahmen zunächst einmal etwas zurückgefahren. "Wir können in der Sieg nicht weitersuche, da der Pegelstand derzeit zu hoch ist. Das wäre zu gefährlich für die Einsatzkräfte", hieß es aus der Pressestelle der Polizei. 

Strömungsretter am Samstag unterwegs

Update, 29. Februar, 16.34 Uhr: Bis zum heutigen Samstag war der Wasserstand der Sieg laut Pressemitteilung der Kreispolizeibehörde Siegen-Wittgenstein so weit gesunken, dass der Einsatz von 14 Strömungsrettern möglich wurde.

Geplant worden war die Aktion federführend von der Kreispolizeibehörde Siegen-Wittgenstein, die selbst Bezirksbeamte aus Siegen und Kreuztal mobilisiert hatte. 

Und auch Kriminalhauptkommissar Meik Reichmann, der den Fall bearbeitet, war vor Ort auf der Siegplatte, von wo aus die Suchaktion startete.

"Die DLRG-Ortsgruppen aus Siegen, Bad Berleburg, Attendorn, Dillenburg und Betzdorf/Kirchen waren mit insgesamt 28 ehrenamtlichen Helfern vor Ort und begannen gegen 10 Uhr mit der Suche.

Mann (30) vermisst: Suchmaßnahmen in Siegen

Vermisstensuche in Siegen: Posten am Ufer

Beraten und unterstützt durch die Feuerwehr Siegen, stiegen die erfahrenen Strömungsretter an der Treppenanlage in der Siegener Innenstadt in das Wasser. An beiden Uferseiten gingen die Frauen und Männer des DLRG den Fluss in Richtung Sieg-Arena ab.

An mehreren Uferstellen standen Posten, um die Suchtrupps zu sichern. Parallel dazu wurde mit einem Schlauchboot der DLRG-Ortsgruppe Betzdorf/Kirchen die Sieg abgesucht.

Einsatz von Drohnen und Hubschrauber in Vorbereitung

Heute wurden die Bereiche abgesucht, die vorher bedingt durch den hohen Wasserstand und wegen der lebensgefährlichen Strömung nicht in Augenschein genommen werden konnten.

Gegen 14.30 Uhr war der heutige Einsatz beendet und die ehrenamtlichen Helfer bauten ihre Geräte wieder ab. Leider ist der Vermisste nicht gefunden worden. Weitere Suchen mit Hilfe von Drohnen und Hubschrauberunterstützung sind in Vorbereitung", so die Ermittler.

Vermisstensuche in Siegen: Fluss schnell und kalt

Alle Einsatzkräfte, die ins Wasser gingen, mussten sich mit Neoprenanzügen ausrüsten, denn die Sieg hatte eine Wassertemperatur von nur 10 Grad und auch die Strömung war sehr stark. Die lag bei zwei Metern Fließgeschwindigkeit pro Sekunde.

Beratung und Unterstützung kam von Brandamtmann Arne Stötzel von der Feuerwehr Siegen. Die Einsatzleitung des DLRG oblag Christian Hönig von der DLRG-Ortsgruppe Siegen.

Update, 27. Februar, 13.02 Uhr: Nachdem ein 30 Jahre alter Mann bei einer nächtlichen Karnevalstour in Siegen verschwunden ist, geht die Suche heute doch spontan weiter: DieBundesbereitschaftspolizei ist auf die Vermisstenmeldung aufmerksam geworden. 

Am Donnerstagmittag (27. Februar) meldeten sich Technische Einsatzkräfte aus Sankt Augustin bei der Kreispolizeibehörde Siegen-Wittgenstein und teilten mit, dass eine geplante Übung im im Rhein spontan an die Sieg verlegt wurde, um die heimischen Kräfte bei der Suche zu unterstützen. 

Seit heute Morgen sind die Beamten der Bundespolizei mit drei Schlauchbooten und Tauchern auf der Sieg von Kirchen aus flussaufwärts unterwegs.  

Auch die Siegener Polizei sucht eingeschränkt weiter: Alle Streifenwagen-Besatzungen sind angehalten, den Fluss immer im Blick zu behalten. Allerdings sei eine intensive Suche mit Spezialkräften aufgrund des Pegelstandes momentan zu gefährlich. 

"Wir müssen warten, bis der Pegelstand sinkt", so die Polizei, die jedoch betonte: "Wir lassen nicht locker". Was man tun könne, werde getan. Sollte sich in den nächsten Tagen der Wasserstand der Sieg entscheidend ändern, ist eine weitere Absuche mit Tauchern und Hubschrauberunterstützung geplant.

Mantrailer verliert die Spur an den Siegstufen

Der Mann war nach Angaben seiner Begleiter, mit denen er Karneval gefeiert habe, in der Nacht zum Sonntag gegen 0.30 Uhr unterhalb einer Siegbrücke an den Fluss gegangen, um dort auszutreten. Von dort sei er nicht zurückgekehrt. Nach Polizeiangaben hat der Fluss derzeit Hochwasser und eine starke Strömung.

Bereits am Dienstag hatte sich die Vermutung erhärtet, dass der 30-Jährige in den Fluss gestürzt war. Ein Spürhund konnte die Fährte des Vermissten von einer Gaststätte bis zur Sieg verfolgen. Die Polizei geht davon aus, dass der Mann an der Stelle ins Wasser gestürzt ist. Feuerwehr, DLRG und Polizei suchten den Fluss am Dienstag ab. Unterstützt wurden die Suchkräfte aus der Luft von einem Hubschrauber und einer Drohne. Die Polizei bat darum, den Vermissten nicht auf eigene Faust zu suchen. Wegen des Hochwassers bestehe am Flussufer Lebensgefahr.

Siegen: Suche nach Vermisstem

Update, 25. Februar, 17.58 Uhr: Die Suche nach einem vermissten 30-Jährigen, der vermutlich in der Nacht von Samstag auf Sonntag im Bereich der Siegtreppen in die Sieg gestürzt ist, wird fortgesetzt. Das teilte die Polizei am Dienstagnachmittag mit. 

Ein Mantrailer - ein spezieller Personensuchhund - konnte demnach von einer Gaststätte in der Fürst-Johann-Moritz-Straße die Spur des Vermissten aufnehmen und diese bis zur Sieg verfolgen. Die Polizei geht deshalb davon aus, dass der Mann dort in die Sieg gestürzt ist. 

Diese Suchmaßnahmen blieben bislang ohne Erfolg

"Durch Feuerwehr, DLRG und Polizeikräfte wurde der Fluss Sieg bis Eiserfeld abgesucht", schildert die Polizei die Maßnahmen, die bislang ergriffen wurden.

Die Suche ist offenbar anspruchsvoll, die Bedingungen schwierig. Durch die starke Strömung, den hohen Wasserstand und die damit verbundene geringe Sichtweite konnten die Einsatzkräfte nicht alle Bereiche im Fluss absuchen, hieß es weiter. 

Unterstützung aus der Luft: Auch Hubschrauber und Drohne im Einsatz

Die Stellen der Sieg, die zugänglich sind, wurden abgesucht. Unterstützt wurden die Suchkräfte am Boden durch einen Hubschrauber und eine Drohne

Die Polizei will den Verlauf der Sieg weiterhin bestreifen - sie wendet sich aber auch mit einer dringenden Warnung an die Bevölkerung: "Eindringlich bitten wir, nicht auf eigene Faust nach dem Vermissten zu suchen. Der flussnahe Bereich der Sieg ist lebensgefährlich."

Weitere Suche von mehreren Faktoren abhängig

Wie die weiteren Suchmaßnahmen von Polizei, Feuerweh r und den weiteren Rettungskräften in den nächsten Tagen fortgeführt werden, hängt entscheidend von den Wetter- und Strömungsverhältnissen ab, teilte die Polizei weiter mit.

Vermisster ging an die Sieg, um dort auszutreten

Der Vermisste war zusammen mit mehreren Leuten in der Nacht von Samstag auf Sonntag in der Siegener Innenstadt unterwegs. Gegen 0.30 Uhr war die Gruppe auf dem Weg von der Fürst-Johann-Moritz-Straße in Richtung Löhrtor. Ihr Weg führte an der Treppenanlage an der Sieg unterhalb des Cafe Extrablatt vorbei.

Der Vermisste ging nach Angaben seiner Begleiter unterhalb der Siegbrücke "Henner und Frieder" an die Sieg, um dort auszutreten. Von dort kehrte er nicht zurück.

Verwandte meldeten 30-Jährigen als vermisst

Am Montagnachmittag (24. Februar) wurde der 30-Jährige durch Verwandte bei der Polizei in Siegen als vermisst gemeldet.

Die ermittelnden Beamten des Kriminalkommissariats 1 der Polizei in Siegen schließen nicht aus, dass der Mann in die Sieg gestürzt ist. Eine Absuche von der möglichen Sturzstelle bis zum Industriegebiet Schemscheid verlief am Montagabend ohne Ergebnis.

Mitte Februar war ein zehnjähriges Mädchen aus Menden in die Hönne gefallen. Es wurde eine Woche später an einem Wehr an der Ruhr entdeckt.

Quelle: wa.de

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