60-Jähriger gegen Kinderpornographie verurteilt

Abartige Bilder: Gefundene Videos übersteigen jede Vorstellungskraft

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Um nicht erkannt zu werden, verdeckte der Angeklagte sein Gesicht während der Verhandlung mehrfach mit einem Aktenordner. 

Meschede/Eslohe. Schwer zu verdauen – nicht nur für alle neutralen Beobachter – war das, was im Mescheder Amtsgericht verhandelt wurde. Dort wurde ein 60-Jähriger aus der Gemeinde Eslohe wegen des Besitzes kinderpornographischer Bilddateien und Videos zu drei Jahren und drei Monaten Haft verurteilt. Die Brutalität und Widerwärtigkeit der Aufnahmen schockierte selbst die Gerichtsbarkeit.

Staatsanwältin Eike Bramlage, die fast 30 Minuten lang die Anklageschrift vorlas, hob das Ausmaß und die schwere der Taten hervor, die zwischen dem 18. April 2013 und dem 7. Juli 2016 sowohl in einem Dorf in der Gemeinde Eslohe als auch in einem Hotelzimmer in München verübt worden sind. Während einer zeitgleichen Haus- und Hotelzimmerdurchsuchung durch das BKA wurden 7.653 Dateien im Juli 2016 auf einem Laptop sowie auf mehreren USB-Sticks bei dem Angeklagten sichergestellt. Bei einer der Videodateien handele es sich nach Angaben der Staatsanwältin um das schockierendste Video, das überhaupt im Darknet kursiert beziehungsweise welches die Pädophilen-Szene zu bieten habe.

Die Bilder und Videos übersteigen jede Vorstellungskraft: In dem Film wurde ein zweijähriges, kleines Mädchen gefesselt und über einer Toilettenschüssel hängend auf schlimmste Art und Weise penetriert. Die widerwärtigsten Handlungen wurden an dem Kleinkind verübt. „Es ist ein Wunder, dass die Kleine das überhaupt überlebt hat“, so die Staatsanwältin.

Unsere Partnerzeitung SauerlandKurier berichtet hier ausführlich über den Prozess.

Quelle: wa.de

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