Alkoholisierter Autofahrer verursacht drei Unfälle und landet im Gleisbett

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Dortmund - Ein offenbar alkoholisierter Autofahrer hat heute Morgen nach ersten Ermittlungen drei Verkehrsunfälle verursacht. Schlussendlich blieb der Wagen im Gleisbett der Straßenbahnlinie an der Münsterstraße in Dortmund-Nord stehen. Der Bahnverkehr dort in dem Bereich kam in beide Fahrtrichtungen zum Erliegen.

Um 7.56 Uhr war der 36-jährige Dortmunder mit seinem schwarzen Audi von einem Pendlerparkplatz an der Innsbruckstraße gestartet und direkt in einen geparkten Bus gefahren. Diesen streifte der Audifahrer und floh dann auf die Derner Straße.

An der Straßenbahnhaltestelle "An den Teichen" prallte der Dortmunder nach ersten Erkenntnissen gegen 8.03 Uhr mit seinem Wagen in einen BMW. Dieser war mit einer 50-jährigen Lünerin besetzt. Die Frau stand gerade an einer Ampel und war auf der Derner Straße in Richtung Innenstadt unterwegs, als es zum Unfall kam. Nach dem Zusammenstoß setzte der 36-Jährige seinen Audi zurück, prallte erneut in den BMW vor ihn und setzte dann zur Flucht an, in dem er den Wagen der Lünerin erneut erfasste und streifte.

Nun floh der Audifahrer von der Derner Straße über die Born- und die Eberstraße bis hin zur Münsterstraße. Auf der Münsterstraße (in Höhe der Weberstraße) fuhr der Audi um 8.05 Uhr auf eine Verkehrsinsel, traf ein Verkehrszeichen und geriet ins Gleisbett der dortigen Straßenbahn. Während sich der beschädigte Audi dort verkeilte, eilten Polizisten hinzu und stellten den Dortmunder, der bereits einige Minuten mit seinem Auto auf der Flucht gewesen war.

Für den augenscheinlich stark alkoholisierten Mann wurde eine Blutprobe angeordnet. Außerdem stellten die Beamten noch vor Ort seinen Führerschein sicher, er darf im Moment kein Fahrzeug führen. Der Dortmunder wurde bis zu seiner Ausnüchterung in Gewahrsam genommen.

Die betroffenen Straßenbahnen mussten bis circa 9.20 Uhr die Fahrt über die Münsterstraße aussetzen. Es kam in diesem Bereich insgesamt zu starken Verkehrsstörungen. Die Ermittlungen dauern weiter an.

Quelle: wa.de

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