Sondermüll am Straßenrand

Aquaplaning-Gefahr auf 70 Kilometern Länge: So wird die A45 "entschärft"

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Märkischer Kreis - Bei starkem Regen kann es zu Aquaplaning kommen. Das ist eine große Gefahr für Autofahrer. Um diese zu beseitigen, wird die A45 zwischen Lüdenscheid und Drolshagen jetzt "entschärft". 

Aufmerksamen Fahrern wird es aufgefallen sein: Auf der Sauerlandlinie A45 ist auf vielen Kilometern Länge der Grünstreifen direkt neben der Standspur aufgerissen. Grund ist eine Baumaßnahme des Landesbetriebes Straßen.NRW, die noch einige Wochen andauern wird. 

Grünstreifen wird wieder hergerichtet

Wie Uwe Neuhaus, stellvertretender Betriebsdienstleiter der Autobahnmeisterei Lüdenscheid auf Anfrage mitteilte, geht es darum, den Grünsteifen direkt neben der rechten Spur auf einer Breite von etwa 1,20 Metern so herzurichten, dass Regenwasser wieder von der Fahrbahn abfließen kann. 

Niveau des Straßenbanketts angehoben

Das ist derzeit nicht überall möglich, weil sich das Niveau des Straßenbanketts im Laufe der Zeit durch Reifenabrieb und liegengelassene Rückstände vom Mähen so angehoben hat, dass der Wasser-Ablauf stockt. Das kann zu gefährlichem Aquaplaning führen. 

Teilstück zwischen Lüdenscheid und Drolshagen

Die Maßnahme wird derzeit auf dem Teilstück zwischen Lüdenscheid und Drolshagen durchgeführt, etwa 70 Kilometer müssen bearbeitet werden. Investiert werden dafür von Straßen.NRW rund 450 000 Euro. 

Ein Bagger hat den Erdboden gelockert. Er wird später abgetragen. 

Betroffen sind auch die Zu- und Abfahrten der Rastplätze und die Anschlussstellen. Die Einschränkungen für den Verkehr halten sich in Grenzen. Er wird ohne Sperrung um die Arbeiter herum geführt. 

Bagger lockert die Erde auf

Straßen.NRW lässt die Arbeiten in regelmäßigen Abständen durchführen. „2018 haben wir das im Bereich zwischen Ergste und Lüdenscheid erledigt“, sagt Neuhaus. 

Momentan lockert ein Bagger, beginnend bei Drolshagen, die Erde auf. Dann wird eine Schicht, die zwischen drei und sieben Zentimetern dick ist, abgetragen oder – wo das möglich ist – wieder eingebaut. Der Erdaushub muss dann auf einer Sondermülldeponie entsorgt werden.

Quelle: wa.de

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