Trauer in der Zoom Erlebniswelt Gelsenkirchen

Auch drittes Flusspferdbaby von Asita und Ernie stirbt kurz nach Geburt

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[Update 13.06 Uhr] Gelsenkirchen - Trauer in der Zoom Erlebniswelt Gelsenkirchen: Der in der Nacht von Samstag auf Sonntag geborene Flusspferdbulle ist am Montagmorgen "vollkommen überraschend gestorben", wie der Tierpark mitteilte. Pfleger fanden das tote Tier am Montag im Wasserbecken des Geheges. Tragisch: Für Mutter Asita war es das dritte Jungtier - auch die anderen beiden waren schon früh gestorben. Eines starb an einem Herzfehler, das andere an einer Magen-Darm-Infektion.

Am Montagmorgen war der Nachwuchs von Flusspferdweibchen Asita und Männchen Ernie zunächst vermisst worden. Die Mutter wurde daraufhin aus dem Gehege gelockt, damit Helfer nach dem Jungtier suchen konnten. Es habe unter Wasser gelegen, sagte Sprecherin Sabine Haas. 

Die Mitarbeiter seien sehr betroffen über den Tod des noch namenlosen Babys, von dem vor der Obduktion auch das Geschlecht nicht feststand. Nach Angaben des Zoos ist die erste Lebenswoche bei kleinen Flusspferden generell kritisch. 

Über Facebook hatte die Zoom Erlebniswelt nach der Geburt noch alle Fans und Freunde um Unterstützung gebeten:

"Der junge Flusspferdbulle war das vierte Jungtier von Asita und Ernie, das seit Eröffnung der Zoom Erlebniswelt geboren wurde. Mutter Asita, 14 Jahre alt, kümmerte sich vorbildlich um ihren Nachwuchs. Das Baby zeigte nach seiner Geburt keinerlei Auffälligkeiten. Es schwamm und tauchte gut. Es war gut entwickelt und wog 45 Kilogramm. Zur Aufklärung der Todesursache erfolgte heute eine Obduktion", so die Zoom Erlebniswelt am Montagvormittag.

13 Mal sei es dem Zoo bisher schon gelungen, Flusspferd-Nachwuchs erfolgreich großzuziehen. - mit dpa-Material

Quelle: wa.de

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