Zahlreiche Rettungskräfte im Einsatz

Unfall auf der A1: Vier Verletzte

[Update 17.40 Uhr] Hamm/Bergkamen - Bei einem Auffahrunfall auf der A1 in Fahrtrichtung Köln kurz vor der Abfahrt Hamm/Bergkamen wurden heute Mittag gegen 12.30 Uhr vier Personen verletzt. Für die Zeit der Rettungsarbeiten war die Autobahn in Fahrtrichtung Köln voll gesperrt. Gegen 13.40 Uhr konnte der Verkehr die Einsatzstelle zunächst wieder einspurig passieren. 

Den ersten Unfallermittlungen zufolge war der Fahrer eines Seat, ein 44-Jähriger aus Münster, auf dem linken Fahrstreifen unterwegs. Vor ihm bremste der Verkehr plötzlich stark ab. Durch die regennasse Fahrbahn verlor er beim Bremsen die Kontrolle über sein Auto und prallte auf das Heck eines vorausfahrenden BMW, in dem ein 25-Jähriger aus Münster saß. Durch die Wucht dieses Aufpralls schleuderte der BMW gegen das Heck des vor ihm stehenden Ford eines 27-Jährigen aus Buchen.

Der Löschzug 1 der Freiwilligen Feuerwehr Werne alarmierte nach dem Eintreffen weitere Rettungskräfte nach. Unter anderem war der Hubschrauber Christoph 8 im Einsatz. Zwei Personen mussten aus ihrem Fahrzeug gerettet werden. Zwar waren sie nicht eingeklemmt, durften aufgrund der Verletzungen aber nicht einfach aus dem Fahrzeug befreit werden. Daher kam hydraulisches Rettungsgerät zum Einsatz, die Patienten wurden mit so genannten Schaufeltragen stabil aus den Wagen gerettet. Der Fahrer des BMW sowie die  zwei Beifahrer aus dem Seat kamen mit Rettungswagen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Der Fahrer des Seat wurde mit einem Rettungswagen zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Die Feuerwehr betreute andere Beteiligte, stellte den Brandschutz sicher, nahm auslaufende Medien auf und reinigte die Fahrbahn. Im Einsatz waren neben den Kräften der Feuerwehr, Christoph 8, vier Rettungswagen aus Werne, Hamm und von der Werkfeuerwehr Bayer, zudem Notarzt, Rettungsdienst und Autobahnpolizei, die später durch die Kollegen der Wache Werne unterstützt wurden.

Den Sachschaden schätzt die Polizei auf circa 12.200 Euro.

Quelle: wa.de

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