Ermittlung wegen gefährlicher Körperverletzung

Warendorfer nach Schlägerei wieder aus dem Krankenhaus entlassen

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Symbolbild

[Update Montag] Warendorf - Nach einer körperlichen Auseinandersetzung am Sonntagmorgen an der Wallpromenade in Warendorf nahmen Polizisten drei Tatverdächtige fest. Das Trio steht im Verdacht, einen 34-jährigen Warendorfer mit Tritten und Schlägen schwer verletzt zu haben.

Am Montag teilte die Polizei mit, dass die Verletzungen des Warendorfers nicht so schwerwiegend gewesen sind, wie anfangs vermutet. "Er war ansprechbar und konnte zum Tatgeschehen befragt werden", erläuterte der Leiter der Mordkommission Kriminalhauptkommissar Joachim Poll.

Die drei Tatverdächtigen wurden Sonntagabend bereits aus der Haft entlassen. "Die Staatsanwaltschaft Münster wertet die Auseinandersetzung derzeit als gefährliche Körperverletzung, zu der die Polizei weiterermittelt", erklärte Oberstaatsanwalt Martin Botzenhardt.

Das war geschehen:

Die Tat ereignete sich gegen 3:45 Uhr an der Wallpromenade. "Nach ersten Erkenntnissen war der Warendorfer so schwer verletzt, dass er nicht ansprechbar war und zwischenzeitlich Lebensgefahr bestand", erläutert Oberstaatsanwalt Martin Botzenhardt am Sonntag. Aus diesem Grund richteten die Ermittlungsbehörden zunächst eine Mordkommission beim Polizeipräsidium Münster ein.

Die Mordkommission unter der Leitung von Kriminalhauptkommissar Joachim Poll versuchte zu ergründen, warum es zu dieser Auseinandersetzung kam. "Die bisherigen Aussagen von Zeugen und der drei Festgenommenen deuten zunächst darauf hin, dass es in einer Lokalität zu einer körperlichen Auseinandersetzung kam. Anschließend verlagerte sich das Geschehen auf die Straße und endete in den schweren Verletzungen", erklärte der Leiter der Mordkommission am Sonntag.

Bei den festgenommenen Männern handelt es sich um einen Syrer im Alter von 30 Jahren, einen Ägypter im Alter von 35 Jahren und einen Iraker, der 27 Jahre alt ist. Alle drei wohnen im Kreis Warendorf.

Quelle: wa.de

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