NRW-Landtagswahl 2017

Baustelle NRW - marode Straßen, Dauerstau, überfüllte Züge

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Symbol für den Zustand von NRWs Autobahnbrücken: Die A1-Rheinbrücke bei Leverkusen.

Marode Straßen, Dauerstau und überfüllte Züge: Im Verkehr in NRW läuft vieles verkehrt. Wir fassen die sprichwörtlichen Baustellen der Verkehrsinfrastruktur hier zusammen und fragen: Was kann, was will die Landespolitik tun?

Bröckelnde Brücken, Schlaglochpisten und Dauerstau: Autofahren in Nordrhein-Westfalen ist kein Spaß. Kürzlich meldete der ADAC einen neuen Stau-Rekord: Auf den mehr als 2200 Autobahn-Kilometern in NRW zählte der Autofahrerklub 2016 rund 218.000 Staus – das sind fast 20 Prozent mehr als 2015. Die Straßen, auf denen man so viel herumsteht, zerbröseln unter den Reifen. Und die Politik? Was tut die?

Nach Jahren des Stillstands darf man sowohl den Verkehrspolitikern des Bundes als auch des Landes bescheinigen: Sie tun was – was natürlich auch dem Umstand geschuldet ist, dass die Kassen für Verkehrsprojekte prall gefüllt sind. Geld für Sanierung und Ausbau des völlig überlasteten Fernstraßennetzes ist da – und es wird gebaut, wie seit Jahren nicht.

zum Lagebericht  Straßen: Bauwut gegen Bröselpisten

Mehr Platz für Pendler und andere Reisende soll der RRX bieten.

In den Zeiten der alten Bundesrepublik war Schienenverkehr so gut wie kein Thema der Landespolitik. Die Musik spielte auf Bundesebene. Heute ist das anders. 

Für den Nahverkehr auf der Schiene sind seit der Bahnreform von 1994 die Bundesländer zuständig – in finanzieller wie organisatorischer Hinsicht. Damit und seitdem sind aber sie den verkehrspolitischen Ansprüchen und Forderungen ausgesetzt, die zuvor ausschließlich an den Bund adressiert waren.

Die Antworten des Landes Nordrhein-Westfalen auf die Forderungen nach einem „pünktlichen“, „häufigen“, „schnellen“ und „komfortablen“ Reisen sind seit einigen Jahren in einem Großprojekt fokussiert, das sich unter dem Namen Rhein-Ruhr-Express (abgekürzt RRX) derzeit in der Umsetzung befindet und das künftig Millionen Reisende über die Schiene bewegen soll. 

zum Lagebericht Schienenverkehr: "Ölsardinen in Bimmelbahn"

Radverkehr war über viele Jahre ein Stiefkind der Politik. Mittlerweile wurde umgedacht. „Das“ Rad-Verkehrsprojekt in NRW ist der Radschnellweg Ruhr RS1 – eine Art Rad-„Autobahn“, die nach Fertigstellung durchgehend von Duisburg bis Hamm verlaufen soll. Einige Abschnitte sind bereits realisiert.

Radschnellwege werden jetzt wie Landesstraßen betrachtet. Die Straßenbaulast liegt beim Land und den großen Städten.

zum Lagebericht Radverkehr: "Zu viele steigen ins Auto"

Die gravierenden Auswirkungen der Verkehrsinfrastruktur auf ihren Alltag erleben viele Menschen in NRW täglich - mitten im Rekordstau auf der Autobahn oder im überfüllten Eisenbahnabteil. Lesen Sie hier, was die Parteien planen, um die Situation zu verbessern: 

Die Positionen der Parteien zur Infrastruktur

Quelle: wa.de

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