Blaulicht-Meldungen aus NRW in Kürze

Wieder Verdacht eines illegalen Autorennens - Fahrer leicht verletzt

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Düsseldorf - Wir fassen an dieser Stelle die sogenannten "Blaulicht-Meldungen" vom Wochenende aus NRW zusammen.

Massenschlägerei in Meschede: Am frühen Sonntagmorgen gegen 3.20 Uhr wurde der Polizei über Notruf eine Schlägerei mit rund 20 Personen auf einem Tankstellengelände in der Briloner Straße in Meschede gemeldet. Hintergrund der Auseinandersetzung war nach Angaben der Beteiligten - so die Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis - ein Streit zwischen zwei Gruppen aus Meschede und Arnsberg mit türkischer Herkunft.

"Die Personen schlugen mit Baseballschlägern, Kanthölzern und Fäusten aufeinander ein. Nach Zeugenaussagen sollen auch Messer eingesetzt worden sein. Fünf Polizei-Streifenwagenund ein Diensthundführer wurden eingesetzt. Insgesamt wurden sechs Personen im Alter von 19 bis 35 Jahren zum Teil schwer verletzt und ein Pkw beschädigt.

Sieben Verletzte durch Raketen bei Abiball: Irrtümlich in die Zuschauermenge abgefeuerte Raketen haben am späten Samstagabend bei einer Abiturfeier in Heiligenhaus (Kreis Mettmann) für sieben Verletzte gesorgt. Sechs der Zuschauer hätten jedoch nach einer ambulanten Behandlung wieder entlassen werden können, berichtete die Feuerwehr am Sonntag. Lediglich ein Patient sei mit Verdacht auf ein Knalltrauma ins Krankenhaus gebracht worden. Die Unfallursache ist noch unklar.

Maskierte sprengen Geldautomaten in Moers: Zwei maskierte Männer haben am frühen Sonntagmorgen einen Geldautomaten in Moers (Kreis Wesel) gesprengt und sind mit der Beute in unbekannter Höhe geflüchtet. Wie die Polizei berichtete, wurde die Glasfassade des Bank-Vorraums durch die Sprengung stark beschädigt. Die dunkel gekleideten Männer hätten den Tatort in einer Limousine verlassen.

20-Jähriger bei Unfall in Delbrück getötet: Bei einem Verkehrsunfall in Delbrück (Kreis Paderborn) ist am frühen Sonntagmorgen ein 20-jähriger Autofahrer getötet worden. Der Mann sei aus zunächst ungeklärter Ursache mit seinen Wagen in den Gegenverkehr gekommen und habe anschließend die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren, berichtete die Polizei in Paderborn. Der Wagen sei schließlich im Straßengraben gelandet und habe sich überschlagen. Der schwer verletzte Fahrer starb noch an der Unfallstelle. Die Straße musste für Bergungsarbeiten fast zwei Stunden lang gesperrt werden.

Evakuierung nach Fund von leerer Brandbombe: Eine leere Brandbombe aus dem Zweiten Weltkrieg hat am Samstagvormittag in Mülheim an der Ruhr für eine Evakuierung gesorgt. Der metallene Gegenstand sei bei den Ausschachtungsarbeiten einer Baugrube freigelegt worden, berichtete die Feuerwehr. Die angrenzenden Wohnhäuser wurden sofort geräumt. Der Kampfmittelräumdienst transportierte den ausgebrannten Sprengkörper ab. Nach zwei Stunden konnten die Anwohner wieder in ihre Wohnungen zurück. Gefahr für die Bevölkerung bestand nicht.

Wieder Verdacht eines illegalen Autorennens - Fahrer leicht verletzt

Nach einem Verkehrsunfall in Köln mit einem an den Laternenmast geprallten Auto vermutet die Polizei ein illegales Autorennen. Zwei Pkw, die auf dem Zubringer zur A57 in Richtung Autobahnkreuz Köln-Nord unterwegs waren, beschleunigten nach ersten Erkenntnissen am Samstagabend hinter einem Tunnel deutlich. Beim Wechsel beider Autos vom linken Fahrstreifen auf die Verzögerungsspur kurz vor der Anschlussstelle Ehrenfeld verlor ein 18-Jähriger die Kontrolle. Sein Auto schleuderte in die Grünfläche und stieß an einen Laternenmast. Beim Aufprall verletzte sich der Kölner leicht.

Die Polizei ermittelt nach Angaben vom Sonntag wegen des Verdachts eines illegalen Autorennens. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurden die Führerscheine des 18-Jährigen und des 19-jährigen Fahrers des anderen Autos einkassiert. Außerdem stellten die Beamten die beiden Fahrzeuge sowie auch die Handys aller Fahrzeuginsassen sicher.

Nur eine Woche zuvor hatte die Polizei zwei anderen jungen Männern in Köln die Führerscheine wegen Verdachts eines illegalen Autorennens abgenommen. Einer der beiden Fahrer war in einem Industriegebiet gegen einen geparkten Anhänger geschleudert. Gut zwei Wochen zuvor wurde in Mönchengladbach ein Fußgänger tödlich verletzt. Er wollte eine Straße überqueren und wurde von einem Auto mit hohem Tempo erfasst. Die Polizei vermutet auch hier ein illegales Autorennen.

 - eB/dpa

Quelle: wa.de

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