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Bluttaten in Düsseldorf: So geht es den Verletzten

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Düsseldorf - Nach zwei Bluttaten in Düsseldorf hat die Polizei am Samstag ihre Ermittlungsarbeit fortgesetzt.

Am Donnerstag hatte ein psychisch kranker Mann am Hauptbahnhof neun Menschen mit einer Axt zum Teil schwer verletzt. Sie waren am Freitag außer Lebensgefahr. Es gebe aktuell keine Hinweise, dass sich der Zustand eines der Opfer erneut verschlechtert habe, sagte ein Polizeisprecher am Samstag. 

Der mutmaßliche Täter, ein 36-Jähriger, hatte nach einem Sprung von einer Brücke selbst schwere Verletzungen davon getragen. Er sollte in eine psychiatrische Klinik eingewiesen werden.

Im Fall einer Attacke auf einen 80-Jährigen am Freitag auf einem Waldparkplatz nahe Düsseldorf-Kalkum gingen die Untersuchungen ebenfalls weiter. 

Dort war ein alter Mann blutüberströmt aufgefunden worden. Er hatte schwere Verletzungen erlitten - offenbar durch ein scharfkantiges Tatwerkzeug. Dass es sich um eine Machete handele, war nicht bestätigt worden. "Es könnten auch eine Eisenstange oder ein Säbel gewesen sein", sagte ein Sprecher. 

Inzwischen sei der Rentner vernehmungsfähig. Die Suche nach einem Tatverdächtigen war am Freitagabend eingestellt worden. Beamte hatten das Waldgebiet und die Umgebung durchkämmt. Eine Mordkommission wurde eingerichtet.

Quelle: wa.de

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