Großeinsatz "Auf der Alm" in Arnsberg

Mann (66) stirbt bei Feuer in Mehrfamilienhaus: Brandursache steht fest

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[Update Montag] Arnsberg - Sirenenalarm in Arnsberg: Bei einem Brand in einem Mehrfamilienhaus in der Straße "Auf der Alm" ist ein 66-jähriger Mann gestorben. Weitere sind verletzt. Jetzt steht die Brandursache fest. 

Wie Polizeisprecher Holger Glaremin am Montagmittag auf Nachfrage erklärte, sei der schwer erkrankte Bewohner der Wohnung mit einer brennenden Zigarette auf dem Sofa eingeschlafen, wodurch das Feuer ausgebrochen war.

Um 14.52 Uhr wurden am Freitag Feuerwehr und Polizei mit dem Stichwort "Wohngebäude F 3 Y mit Menschenleben in Gefahr" alarmiert. In einem Mehrfamilienhaus in der Straße "Auf der Alm" war es zu einem Brand gekommen. Eine Person ist dabei ums Leben gekommen, wie ein Sprecher der Polizei-Leitstelle HSK am Freitag bestätigte. Es handelt sich um einen 66 Jahre alten Bewohner des Hauses. 

Fünf weitere Menschen müssten wegen Rauchgas-Vergiftung behandelt werden. Sie wurden ins Krankenhaus gebracht.

Wohl ein Unglücksfall als Brandursache

Das Feuer war aus zunächst unbekannten Gründen im ersten Geschoss im Haus an der Ecke "Auf der Alm"/Rumbeckerstraße ausgebrochen. Die Kriminalpolizei und ein Brandsachverständiger haben daraufhin die Ermittlungen aufgenommen. 

Am Freitagabend teilte die Polizei mit, dass ein Fremdverschulden, Suizid und auch ein technischer Defekt ausgeschlossen werden könnten. Die Ermittler vermuteten zu diesem Zeitpunkt einen Unglücksfall als Brandursache. Weitere Untersuchungen sollten Anfang der Woche folgen. Diese ergaben nun, dass eine Zigarette ursächlich für das Feuer war.

Das Mehrfamilienhaus ist laut Polizei weiterhin bewohnbar - abgesehen von der Brandwohnung. Es entstand ein Schaden in fünfstelliger Höhe.

60 Kräfte im Einsatz 

Die Feuerwehr war mit 60 Mann zweieinhalb Stunden lang im Einsatz, die Löschzüge Arnsberg und Oeventrop, die Löschgruppe Rumbeck und die Wachen Neheim und Arnsberg waren vor Ort, außerdem Rettungsdienst und Notarzt, Fernmeldedienst, Mitarbeiter des Energieversorgers und PSU-Team. 

Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte drang starker Rauch aus dem Gebäude. Mehrere Trupps ging unter Atemschutz rein, um das Feuer zu löschen. Die Bewohner wurden nach draußen gebracht und von Notfallseelsorgern betreut. 

Wegen der Arbeiten musste die Rumbecker Straße zwischen Von-Bernuth-Straße und Ringstraße kurzzeitig gesperrt werden. 

Quelle: wa.de

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