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Aus dem Dienst-A8 ins Hybridauto: Was halten Sie von Löhrmanns "Umstieg"?

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Düsseldorf - Das war ein gefundenes Fressen im Wahlkampf vor der Landtagswahl in NRW am 14. Mai! Schulministerin Sylvia Löhrmann stieg unmittelbar vor einem Wahlkampftermin aus ihrem Dienst-Audi A8 um in ein Hybridfahrzeug, auf Facebook und Twitter verbreitete der Bocholter CDU-Ratsherr Thomas Eusterfeldhaus ein Foto des "Umstiegs"

Eusterfeldhaus schrieb: "Sich im dicken Audi A8 nach Düsseldorf fahren lassen und dann schnell - in der Hoffnung, dass es keiner merkt - ins umweltfreundliche Hybrid-Auto umsteigen. Hoch lebe die grüne Doppelmoral! Kleiner Tipp an Frau Löhrmann: Beim nächsten Mal das Fahrzeug vielleicht besser in der Tiefgarage wechseln." Und setzte einen augenzwinkernden Smiley dahinter. 

Inzwischen wurde der Beitrag mehr als 11.000 Mal alleine bei Facebook geteilt (Stand 14.45 Uhr).

Sylvia Löhrmann selbst teilte das Posting des CDU-Mannes ebenfalls und antwortete direkt auf die Vorwürfe: "Im Gegenteil! Saubere Trennung zwischen Ministerinnen-Dienstwagen und Wahlkampfauto. Wie sich das gehört." Und setzte den identischen Smiley dahinter. Auch bei Twitter reagierte Löhrmann.

Sämtliche Beiträge werden heftig diskutiert - die Reaktionen reichen von Verständnislosigkeit bis Rückendeckung.

Tatsächlich muss die Ministerin eine klare Trennung zwischen Terminen in ihrem Amt und als Parteivertreterin im Wahlkampf vornehmen. Eine Hybridlösung für ihren Dienstwagen sei nicht möglich, weil die deutsche Automobilindustrie noch nicht so weit sei, so Löhrmann.

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Quelle: wa.de

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