Im niederrheinischen Geldern

Finder bringt Polizisten Sprengsatz vorbei - Gebäude evakuiert

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Der Inhalt von Feuerwerkskörpern war offenbar in jenes Stahlrohr gefüllt worden, das ein 65-jähriger Spaziergänger zur Polizeiwache in Geldern gebracht hatte.

Kleve - Vor einem selbstgebastelten Sprengsatz haben sich Polizisten im niederrheinischen Geldern selbst in Sicherheit bringen müssen.

Ein Spaziergänger brachte seinen verdächtigen Fund vom Wochenende am Montag bei der Polizeiwache vorbei. Die Beamten stuften das etwa 25 Zentimeter lange Stahlrohr, an dem ursprünglich Kupferdrähte befestigt waren, als potenziell gefährlich ein und räumten vorsichtshalber das Gebäude. 

Ein Entschärfungsteam rückte an, das nach etwa einer Stunde Entwarnung geben konnte. Die Polizisten führten ihren Dienst in der Zwischenzeit in den Streifenwagen fort. 

Dem 65-jährigen Spaziergänger waren am Samstagabend zwei Männer aufgefallen, die davonrannten. In der Nähe eines Abwassergrabens fand er anschließend das Stahlrohr mit zwei Kupferdrähten. Er riss die Drähte ab und nahm den Gegenstand mit nach Hause. 

Nach der Analyse des Entschärfungsteams war das Rohr mit grauem Pulver gefüllt. Die Ermittler gehen davon aus, dass es sich dabei um den Inhalt von Feuerwerkskörper handelt, da am Fundort die Verpackung von Silvesterböllern gefunden wurde. 

Der ursprünglich angebrachte Zündmechanismus sei jedoch nicht funktionsfähig gewesen. Das Rohr wurde für weitere Untersuchungen dem Landeskriminalamt NRW übergeben. 

Die Polizei sucht nun nach den beiden Männern im Alter von etwa 20 bis 25 Jahren, die der Spaziergänger beobachtet hatte. - dpa

Quelle: wa.de

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